Politik

Nach Grenzbereinigung

Aussenwachten verändern die Rechnung der Sekundarschule Uster

Die Sekundarschule Uster rechnet mit einem Plus fürs kommende Jahr. Grund dafür ist unter anderem die Grenzbereinigung mit Nänikon und Werrikon. Doch mehr Schüler kosten auch mehr Geld.

Aussenwachten verändern die Rechnung der Sekundarschule Uster

Nach Grenzbereinigung

Die Sekundarschule Uster rechnet mit einem Plus fürs kommende Jahr. Grund dafür ist unter anderem die Grenzbereinigung mit Nänikon und Werrikon. Doch mehr Schüler kosten auch mehr Geld.

Für 2027 rechnet die Sekundarschule Uster mit einem Plus von 636’400 Franken. Im Budget für 2026 war noch ein Minus von 1,76 Millionen Franken eingeplant. Ein wesentlicher Grund für die Verbesserung ist die Grenzbereinigung mit Nänikon und Werrikon.

Ab Januar 2027 gehören Nänikon und Werrikon zur Sekundarschulgemeinde Uster. Die Änderung wirkt sich deutlich auf die Finanzen aus: Die Sekundarschule erhält zusätzliche Steuererträge und höhere Beiträge aus dem kantonalen Finanzausgleich. Gleichzeitig kommen neue Ausgaben hinzu, etwa für die Beschulung der Schülerinnen und Schüler aus Nänikon und Werrikon sowie für die Infrastruktur.

Mehr Einnahmen, aber auch mehr Ausgaben

Insgesamt rechnet die Sekundarschule 2027 mit Einnahmen von 39,35 Millionen Franken. Das sind 5,84 Millionen mehr als im Budget 2026. Der Aufwand steigt ebenfalls, und zwar von 35,27 auf 38,71 Millionen Franken. Unter dem Strich bleibt ein Plus von 636’400 Franken. Der Steuerfuss bleibt unverändert bei 18 Prozent.

Allein der budgetierte Steuerertrag steigt von 17,29 auf 19,8 Millionen Franken. Auch der Ressourcenzuschuss aus dem kantonalen Finanzausgleich nimmt deutlich zu. Die Grenzbereinigung bringt der Sekundarschule damit zusätzliche Einnahmen, die allerdings teilweise durch neue Aufgaben und Ausgaben wieder aufgewogen werden.

So sind für 2027 beispielsweise rund 2,4 Millionen Franken für Schulgelder und Infrastrukturbeiträge im Zusammenhang mit Nänikon und Werrikon vorgesehen. Auch die Beteiligung an der Schulinfrastruktur Wüeri in Nänikon schlägt sich im Budget nieder.

Mehr Geld für den Unterricht

Auch bei einzelnen Schulbereichen steigen die Ausgaben: Für die Kunst- und Sportschule Zürcher Oberland (KuSs ZO) sind 2027 brutto rund 2,31 Millionen Franken vorgesehen. Das sind etwa 343’000 Franken mehr als im Vorjahresbudget. Der neue Standort Dürrbach ist seit dem Schuljahr 2026/2027 in Betrieb. Für 2027 wird dort mit 35 Jugendlichen gerechnet.

Für die Sonderpädagogik sind brutto rund 3,34 Millionen Franken budgetiert. Das sind rund 153’000 Franken mehr als 2026. Für 2027 wird mit unveränderten Fallzahlen gerechnet.

Beim Regelunterricht steigt der budgetierte Aufwand von rund 385’000 auf 805’000 Franken. Ein Teil des Anstiegs hängt damit zusammen, dass Ausgaben für die Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) neu dem Bereich Unterricht statt Liegenschaften zugeordnet werden. Hinzu kommen unter anderem Teuerung, individuelle Lohnerhöhungen und einmalige Zulagen.

Verwaltung wächst deutlich

Besonders stark steigt der Aufwand im Bereich Verwaltung. Er erhöht sich von rund 5,06 auf 7,73 Millionen Franken. Gleichzeitig steigen die Erträge in diesem Bereich von 25,24 auf 30,64 Millionen Franken.

Für Investitionen sind 2027 rund 3,4 Millionen Franken vorgesehen. Das Geld fliesst unter anderem in die Sanierung von Schulhäusern, Photovoltaikanlagen, Flachdächer und energetische Massnahmen. Auch für die ICT-Infrastruktur sowie ein Darlehen für die Schulinfrastruktur im Wüeri ist Geld eingeplant.

Die Sekundarschule geht für Ende 2027 von einem Nettovermögen von rund 7,4 Millionen Franken aus. Der Selbstfinanzierungsgrad soll bei rund 102 Prozent liegen.

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