Parlament Uster macht klar: Es braucht eine zusätzliche Untersuchung
Ein deutliches Zeichen
Das Ustermer Parlament überweist die Ausarbeitung einer PUK. Es soll lückenlos geklärt werden, was bei der Stadtpolizei geschah, wer davon wusste und ob der Stadtrat richtig gehandelt und informiert hat.
Es war das wohl wichtigste Traktandum des Abends: Das Ustermer Parlament entschied darüber, ob die Forderung nach einer parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK) zur Aufarbeitung der Polizeiaffäre an die Geschäftsleitung überwiesen wird. Eine PUK ist «das schärfste Instrument des Gemeinderats» – entsprechend sorgfältig müsse das Parlament mit ihrem Einsatz umgehen, sagte Thomas Wälchli für die Fraktion der Grünen.
Die Gemeinderäte und Gemeinderätinnen machten in der anderthalbstündigen Debatte im Vorfeld zur Abstimmung klar: Die Vorgänge bei der Stadtpolizei haben sich längst zu einer politischen Vertrauensfrage gegenüber dem Stadtrat ausgeweitet.
