Abo

Politik

«Die Sache ist ärgerlich»

RPK Uster entschied über Jahresrechnung – ohne Prüfbericht zu kennen

Die Rechnungsprüfungskommission Uster wusste von neuen Erkenntnissen zur den Rechnungen in der Stadtpolizei – und entschied trotzdem über die Jahresrechnung, ohne den dazugehörigen BDO-Bericht gesehen zu haben.

RPK Uster entschied über Jahresrechnung – ohne Prüfbericht zu kennen

«Die Sache ist ärgerlich»

Die Rechnungsprüfungskommission wusste von neuen Erkenntnissen zu den Rechnungen in der Stadtpolizei Uster – und entschied trotzdem über die Jahresrechnung, ohne den dazugehörigen BDO-Bericht gesehen zu haben.

Im Rahmen der Rechnungsaffäre wirft in Uster ein weiterer politischer Vorgang Fragen auf: Die Rechnungsprüfungskommission (RPK) entschied über die Jahresrechnung, ohne einen massgebenden Bericht zum Geschäftsfeld Sicherheit gesehen zu haben.

Ausgerechnet der zusätzliche und entscheidende Prüfbericht zur Sachbereichsrevision vom 19. Mai – der das systematische Aufsplitten von Rechnungen bei der Stadtpolizei bis ins Jahr 2022 belegt – lag der RPK bei ihren Beratungen nicht vor. Die Kommission wusste von der zusätzlichen Prüfung und davon, dass deren Ergebnisse bald schriftlich vorliegen würden – so steht es zumindest im Protokoll der Kommission vom 11. Mai, das der Redaktion vorliegt.

Doch aus den vorliegenden Protokollen geht nicht hervor, dass in den folgenden sechs Wochen jemand den Bericht einforderte.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.