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Politik

Nach Abstimmungs-Nein

Maur setzt jetzt auf private Unterkünfte für Geflüchtete

Nach dem Nein zum Ausbau der Asylunterkünfte im März hat der Gemeinderat seine Strategie angepasst. Um die kantonalen Vorgaben weiterhin erfüllen zu können, mietet die Gemeinde vermehrt private Liegenschaften an.

Maur setzt jetzt auf private Unterkünfte für Geflüchtete

Neue Strategie

Nach dem Nein zum Ausbau der Asylunterkünfte hat der Gemeinderat seine Strategie angepasst. Um die kantonalen Vorgaben erfüllen zu können, mietet die Gemeinde vermehrt private Liegenschaften an.

Die Gemeinde Maur reagiert auf den Abstimmungssonntag vom vergangenen März. Damals lehnten die Stimmberechtigten sowohl den vollumfänglichen Ausbau der Asylunterkünfte für 4,7 Millionen Franken als auch eine abgespeckte Variante für 2,7 Millionen Franken ab.

Mit dem Nein an der Urne besiegelte das Stimmvolk zugleich das Schicksal der Containeranlage an der Lohwisstrasse in Ebmatingen. Da die Bewilligung für das Provisorium Ende August ausläuft, muss die Anlage bis zu diesem Zeitpunkt vollständig zurückgebaut werden. In der Folge fehlen der Gemeinde künftig 27 Unterbringungsplätze.

Der Kanton schreibt Maur jedoch weiterhin vor, Wohnraum für insgesamt 162 Personen aus dem Asylbereich bereitzustellen. Derzeit sind in der Gemeinde lediglich 139 Geflüchtete untergebracht.

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