Wetziker Kinder sollen neue Kindergärten erhalten
Kredit von 16,2 Millionen Franken
Der Bedarf für gleich elf neue Kindergärten ist im Wetziker Parlament unbestritten. Anders sieht es da bei einer geplanten privaten Moschee aus.
Die zweite Sitzung des neu gewählten Wetziker Parlaments, die am Montagabend über die Bühne ging, begann mit einer ausgedehnten Chropfleerete. So erklärte etwa Jungpolitiker Dionis Donev in einer SVP/EDU-Fraktionserklärung mit Blick auf die Schlammschlacht an der konstituierenden Sitzung, dass er sich so politische Arbeit für Wetzikon nicht vorgestellt habe. «Das war keine Sternstunde der Demokratie.» Und schloss gleich auch noch die Medien in seine Kritik mit ein. Diese hätten vollständig über politische Vorgänge zu berichten.
GP-Fraktionspräsident Raphael Zarth zeigte sich besorgt über die personelle Situation in der Stadtverwaltung. Schlüsselstellen blieben unbesetzt, etwa in der Abteilung Umwelt oder der Stadtplanung. Daraus könne nicht nur ein schlechter Ruf entstehen, sondern es könne auch Folgen für die Sicherheit bei Bauprojekten wie dem Schulhaus Bühl haben.
Mangelhafte Krisenkommunikation hielt Pia Ernst (EVP) im Namen der Brücke-Fraktion dem Stadtrat im Zusammenhang mit den vielen Legionellose-Fällen in Wetzikon vor. Ein Info-Blatt der Stadt sei erst verteilt worden, nachdem die Medien über die Erkrankungen berichtet hätten. Dabei müssten doch die direkt Betroffenen zuerst aufgeklärt werden. «Wie will Wetzikon in einer grösseren Krise informieren?», fragte sie in den Saal und forderte eine angepasste Informationsstrategie.

