Ja zu GZO-Zusatzkredit in Rüti – Nein zu Grundstückkauf
Wie bisher alle verbleibenden Aktionärsgemeinden schiesst auch Rüti nochmals eine knappe halbe Million Franken ins GZO Spital ein. Dafür kommt ein Grundstückkauf an exquisiter Lage nicht zustande.
Strömten vor ziemlich genau einem Jahr noch 234 Stimmberechtigte in die reformierte Kirche Rüti zur Gemeindeversammlung, waren es am Montagabend lediglich deren 139 von insgesamt 7778 im Dorf. Trotz der Wichtigkeit zumindest einzelner Traktanden vermochten diese nicht so viele Rütnerinnen und Rütner wie das damals traktandierte Feuerwerksverbot anzuziehen.
Dennoch ging es auch in der inzwischen auf über 13’000 Einwohnerinnen und Einwohner gewachsene Gemeinde wie in elf anderen Kommunen im Oberland um dieses jene eine Geschäft mit Tragweite.
Stellte sich der Gemeinderat von Rüti, vorneweg die Nationalrätin und Gemeindepräsidentin Yvonne Bürgin (Die Mitte), vor der Abstimmung im vergangenen November noch vehement gegen eine Aktienkapitalerhöhung des angeschlagenen GZO Spitals Wetzikon, vereinigte sich das Gremium nun geschlossen hinter dem Zusatzkredit in Höhe von 450’000 Franken. Dies, um sich an der gemeinsamen Stopfung des Finanzlochs in Höhe von 3,12 Millionen Franken zu beteiligen, das durch die Ablehnung der Gemeinde Bubikon entstanden ist.

