Rüti realisiert mit Bauherrschaft aus Stäfa zwei Mehrfamilienhäuser
Neubauprojekt an der Werkstrasse
An der Werkstrasse 14 und 18 in Rüti sollen zwei nachhaltige Mehrfamilienhäuser mit Wohnungen und Gewerbeflächen entstehen.
Die beiden Grundstücke an der Werkstrasse 14 und 18 befinden sich an zentraler Lage beim Kreisel Breitenhof-/Werkstrasse in Rüti. Auf dem Areal soll laut einer Medienmitteilung eine Überbauung entstehen, die den Entwicklungszielen der Gemeinde entspricht.
Die Bauherrschaft 3 Grad Architekten AG aus Stäfa plant zwei fünfgeschossige Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage sowie Gewerbeflächen im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss – ein bewilligtes Neubauprojekt liegt bereits vor.
Das Projekt erfülle hohe energetische und ökologische Anforderungen: Die Flachdächer werden mit Photovoltaikanlagen bestückt und die Gebäude mit Fernwärme versorgt.

Bevor der Neubau realisiert werden kann, müssen die Besitzverhältnisse der Grundstücke angepasst werden, wie die Gemeindeverwaltung Rüti schreibt. Das Grundstück an der Werkstrasse 18 (Kataster Nr. 7027) gehört heute schon der Gemeinde Rüti. Nach Zustimmung der Gemeindeversammlung hat sie einen Baurechtsvertrag mit der 3 Grad Architekten AG für dieses Grundstück abgeschlossen.
Das Grundstück an der Werkstrasse 14 (Kataster Nr. 2474) wurde inzwischen vom Stäfner Architekturbüro erworben. Die Gemeinde Rüti will es zum praktisch identischen Preis von 1,45 Millionen Franken kaufen. Die Gemeindeversammlung soll über den Kauf zulasten der Investitionsrechnung Finanzvermögen abstimmen.
Ziel ist, die beiden Grundstücke zusammenzulegen, um das Projekt effizient voranzubringen. Das dadurch entstehende Grundstück (neu Kataster Nr. 7600) hätte dann eine Gesamtfläche von 2518 Quadratmetern.

Wird der Kauf an der Gemeindeversammlung angenommen, folgt daraufhin eine Anpassung am Baurechtsvertrag. So soll die Gemeinde Rüti künftig das gesamte Grundstück im Baurecht an die 3 Grad Architekten AG abgeben. Dies ist das zweite Geschäft, über das die Rütner im Juni abstimmen werden.
Laut Angaben der Gemeinde entsprechen die Rahmenbedingungen dem bisherigen Baurechtsvertrag. Damit behalte die Gemeinde die Kontrolle über die künftige Entwicklung des Zentrums.