Hittnau und Egg halten an elektronischer Auszählung von Stimmzetteln fest
Trotz Kaffeefleck und falschen Kreuzen
Kein Papierstapel, kein stundenlanges Sortieren: Hittnau und Egg haben am vergangenen Abstimmungssonntag erstmals auf die E-Auszählung der Stimmen gesetzt. Die Gemeinden ziehen ein positives Fazit.
Der 14. Juni war für Hittnau und Egg ein besonderer Abstimmungssonntag: Zum ersten Mal wurden die Stimmzettel nicht per Hand, sondern elektronisch ausgewertet. Der Hittnauer Gemeindeschreiber Beat Meier hat das Pilotprojekt für alle neun Zürcher Pilotgemeinden mitkonzipiert und war entsprechend gespannt auf den Tag.
«Es ist gut gelaufen», sagt er im Nachgang. Hittnau gehörte zu den schnellsten Gemeinden am Abstimmungssonntag. Um 11.45 Uhr lagen die Resultate vor, bei einer Stimmbeteiligung von 65 Prozent. «Normalerweise hätten wir dafür etwa zwei Stunden länger gebraucht, allein um zu sortieren», sagt Meier. Der Zeitgewinn ist ein direktes Resultat der elektronischen Verarbeitung.
Ein weiterer grosser Vorteil: keine Papierschlacht mehr. Statt der sonst üblichen 33'000 Stimmzettel wurden nur noch rund 2800 Dokumente versandt – ein einziger Zettel pro stimmberechtigter Person.

