GLP-Politiker neuer höchster Ustermer – Kommissionen rutschen nach rechts
Konstituierung des Parlaments
An der ersten Sitzung in der neuen Amtszeit wurden im Parlament Uster zahlreiche Ämter neu vergeben. Vor allem in den zwei wichtigsten Kommissionen haben sich die Machtverhältnisse verändert.
Jetzt kann die Arbeit beginnen. Das neu gewählte Ustermer Parlament hat sich an seiner Sitzung in der neuen Amtszeit konstituiert. Und ist damit offiziell arbeitsfähig für die nächste Legislatur bis 2030.
Natürlich wurden eine neue Geschäftsleitung und ein neues Präsidium gewählt. Neu an der Spitze des Gemeinderats und damit höchster Ustermer ist Marco Kranner (GLP). Er übernimmt das Amt von Ali Özcan (SP), der vom sogenannten Bock zurück ins Plenum rutscht. Neben der Leitung der Parlamentssitzungen wird Kranner die Aufgabe zuteil, mit seinem Stichentscheid Abstimmungen bei Stimmengleichheit zu entscheiden – aufgrund der alles andere als klaren Mehrheitsverhältnisse im Gemeinderat keine unwichtige Aufgabe.
Komplettiert wird die Geschäftsleitung von Silvio Foiera-Jenzer (EDU) als 1. Vizepräsidenten und Aude Ratia-Brasier (SP) als 2. Vizepräsidentin sowie den Stimmenzählern Patricio Frei (Grüne), Jürg Krauer (FDP) und Andres Ott (SVP). Für Überraschung sorgte dabei der symbolische Denkzettel von vermutlich bürgerlicher Seite an die Adresse von Aude Ratia-Brasier. Denn so wurde die neu ins Parlament gewählte SP-Politikerin erst im zweiten Wahlgang bestätigt. Das, nachdem sie im ersten Wahlgang das absolute Mehr mit 17 Stimmen knapp um eine Stimme verpasst hatte.

