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Trotz Gegenvorschlag

Nächste Gemeinde zieht nach: Auch Hinwil erhält ein Feuerwerksverbot

Mit grossem Mehr verbannen die Hinwilerinnen und Hinwiler lautes Feuerwerk vom Gemeindegebiet. Umstrittener war ein Kredit für die aufsuchende Jugendarbeit.

Nächste Gemeinde zieht nach: Auch Hinwil erhält ein Feuerwerksverbot

Trotz Gegenvorschlag

Mit grossem Mehr verbannen die Hinwilerinnen und Hinwiler lautes Feuerwerk vom Gemeindegebiet. Umstrittener war ein Kredit für die offene und aufsuchende Jugendarbeit.

Wirklich überzeugen musste Initiant Henri Hotz am Mittwochabend in der reformierten Kirche von Hinwil kaum jemanden mehr. Die grosse Mehrheit der 217 an der Gemeindeversammlung Teilnehmenden war sich einig: Lautes Feuerwerk gehört verboten.

«Die extreme Knallerei ist für viele Menschen zu viel», sagte Hotz in seinem Plädoyer. Neben dem «stillen Leiden der Lebewesen und dem grossen Stress» nannte er die Belastung der Umwelt oder den drohenden Feuerwerkstourismus als Gründe für ein Verbot.

Und nicht zuletzt sei Feuerwerk eine chinesische und keine Schweizer Tradition wie Fackeln, Höhenfeuer oder Fahnen am 1. August. «Ich bin anders aufgewachsen», sagte er.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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