Garantie statt Darlehen: GZO ersucht Kanton erneut um finanzielle Hilfe
Das GZO Spital Wetzikon sucht nach Möglichkeiten, um die Kosten für die Fertigstellung des Neubaus zu stemmen. Dabei helfen soll nun der Kanton, allerdings auf anderem Weg als noch vor zwei Jahren.
Der Neubau, der nicht fertig ist, aber modern wäre; ein Altbau, der saniert werden muss: So lässt sich die Immobiliensituation des GZO Spitals Wetzikon zusammenfassen.
Wären da nicht die finanzielle Schieflage und die Krise, in die das Regionalspital vor nunmehr bald zwei Jahren gerutscht ist. Ein Spital, das sich nun in der Nachlassstundung befindet und sanieren muss. Und das jetzt für einen Déjà-vu-Moment sorgt, indem es erneut den Kanton um Hilfe bittet. Er soll eine Garantie für über 50 Millionen Franken sprechen, damit das Spital den Neubau vollenden kann.
Fertigstellung des Neubaus gewährleisten
Einsparungen im laufenden Betrieb, Geldeinschuss der Besitzer mittels Aktienkapitalerhöhung und ein hoher Schuldenschnitt sind die zentralen Säulen, um eine nachhaltige Sanierung zu bewerkstelligen. Schon seit längerer Zeit ist klar, dass in diesen Überlegungen auch der unvollendete Neubau, dessen gescheiterte Refinanzierung am Ursprung der Krise steht, eine wichtige Rolle spielt.

