Kanton winkt ab – Spital Wetzikon droht das Aus
Keine Hilfe trotz finanzieller Schieflage
Zwei Spitäler haben Hilferufe an den Kanton Zürich gerichtet. Dieser unterstützt das Kispi, nicht aber das GZO Spital Wetzikon, das eine ungewisse Zukunft hat.
Das Gesundheitswesen und vor allem die Spitäler der Region kommen nicht zur Ruhe: Wenige Wochen nachdem das Spital Uster dank seinen zehn Aktionärsgemeinden eine existenzsichernde Aktienkapitalerhöhung in Höhe von 33,2 Millionen Franken geschafft hat, überrascht das GZO Spital Wetzikon mit einer drastischen finanziellen Schieflage.
Am Donnerstagmorgen kommunizierte der Regierungsrat, dass er ein Gesuch des Spitals für finanzielle Unterstützung in Höhe von 180 Millionen Franken ablehnt. Aus Sicht der Gesundheitsdirektion erfüllt das Spital in Wetzikon die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Unterstützung nicht.

