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Nach fehlerhafter Handhabung

Bezirksrat findet Massnahmen der Schule Pfäffikon «angemessen»

Nach dem Abgang des homosexuellen Lehrers im Schulhaus Obermatt musste die Schule einiges aufarbeiten und dem Bezirksrat Rechenschaft ablegen.

Die Geschehnisse im Schulhaus Obermatt haben die Pfäffiker Bevölkerung und den Bezirksrat beschäftigt.

Foto: Simon Grässle

Bezirksrat findet Massnahmen der Schule Pfäffikon «angemessen»

Nach dem Abgang des homosexuellen Lehrers im Schulhaus Obermatt musste die Schule Massnahmen umsetzen und dem Bezirksrat Rechenschaft ablegen.

Die Umstände, die zum Abgang eines schwulen Lehrers in der Schule Pfäffikon im Frühjahr 2024 führten, wurden stark kritisiert. Auch der Bezirksrat bestätigte vergangenen Sommer, dass es bei der Auflösung des Arbeitsverhältnisses Hinweise auf klare Rechtsverletzungen gibt. Zudem ortete er eine Gefährdung der ordnungsgemässen Führungs- und Verwaltungstätigkeit der Schule. Vor allem, weil der Lehrer vor übergriffigen Eltern nicht geschützt wurde, die ihn mit haltlosen Vorwürfen zu seinem Sexualkundeunterricht eingedeckt hatten.

Somit musste die Schule Pfäffikon dem Bezirksrat Rechenschaft ablegen. Die Schule verpflichtete sich, über geplante und laufende Verbesserungsmassnahmen Bericht zu erstatten – und reichte den Bericht am 30. Oktober 2025 ein.

Der Bezirksrat Pfäffikon hat das aufsichtsrechtliche Verfahren nun abgeschlossen und beurteilt die Massnahmen als angemessen, wie er mitteilt.

Einige Massnahmen bereits umgesetzt

Die Schule Pfäffikon hat einen internen Aktionsplan erarbeitet. Dieser umfasst Massnahmen zu personalrechtlichen Kernprozessen, ein Schul‑Abc als Orientierungshilfe für Mitarbeitende und Eltern sowie ein Reglement für ein internes Unterstützungsangebot.

Ebenfalls wurde im Rahmen einer Schulkonferenz im vergangenen März die Kommunikation zwischen Schulleitung, Leitung Bildung, Schulpflege und Schulleitungskonferenz in «anspruchsvollen Situationen reflektiert», wie es in der Mitteilung heisst.

Noch offen sei die Weiterentwicklung der Feedback-Kultur und des Kommunikationskonzepts, die im Rahmen der strategischen Planung 2026 bis 2030 weiter behandelt werden sollten.

Der Bezirksrat stützt die ergriffenen Massnahmen und deren Umsetzungsstand. Ein grosser Teil sei bereits umgesetzt oder stehe kurz vor dem Abschluss.

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