Politischer Streit um günstigen Wohnraum in Uster
Wohnen als Luxus?
Die SP Uster will mit einem neuen Positionspapier die lokale Wohnpolitik aufmischen: Bis 2050 soll der Anteil gemeinnütziger und preisgünstiger Wohnungen deutlich erhöht werden.
Bezahlbarer Wohnraum ist in Uster zu einem politischen Zankapfel geworden. Während die Stadt wächst und die Mieten steigen, prescht die SP mit einem Positionspapier vor – und stösst bei SVP und FDP auf deutlichen Widerstand.
Das Thema Wohnen bewegt die Gemüter in Uster: Insbesondere nachdem preisgünstiger Wohnraum im Richtplan hätte verankert werden können. Doch dagegen wurde das Referendum ergriffen. Damit könnte eine Verbindlichkeit im Richtplan hinfällig werden.
