Nicht alle Fraktionen sind über den neuen Richtplan in Uster glücklich
Das sagen die Fraktionen und ein Ratsmitglied
Gewonnen und verloren wurde in der Richtplandebatte auf beiden Seiten. So unterschiedlich ordnen die Parteien den Sitzungsabend und die Schlussabstimmung ein.
Mit 19 zu 16 Stimmen wurde der neue Richtplan an der Ustermer Parlamentssitzung vom Montag angenommen. Doch nun drohen die SVP/EDU und die FDP mit einem Referendum. Dies vor allem wegen des günstigen Wohnraums. Die bürgerliche Seite ist der Meinung, Uster werde für Investoren und das Gewerbe nicht mehr attraktiv genug sein.
Die linke Ratsseite mit SP, Grünen, GLP und EVP ist der Ansicht, viele Kompromisse eingegangen zu sein. Vor allem bei den Tempo-30-Zonen, die keine Verankerung im bereinigten Richtplan gefunden haben.
Stadtrat Stefan Feldmann (SP) sagte zum Schluss der Sitzung, er habe Buch geführt. Insgesamt seien 81 Anträge der Bürgerlichen angenommen worden und 54 der links-grünen Ratsseite. Natürlich sei nicht jeder Antrag gleich zu gewichten.

