Ob einer der unzähligen Pläne für das Schlossgut Turbenthal umgesetzt wird?
Die Gemeinde Turbenthal will ihr Schlossgut retten. Darüber besteht grundsätzlich Konsens. Bis anhin kam es zu vielen konkreten Plänen, die aber nie auf Gegenliebe stiessen. Die Frage um das Wie scheint dabei entscheidend – eine neue Machbarkeitsstudie soll aufklären.
Man darf, ohne zu übertreiben, sagen: In Turbenthal ist das Schlossgut ein Politikum. Zugleich wäre es ein mögliches Aushängeschild für die Gemeinde – doch noch befindet es sich im Stadium des Verfalls. Und das mitten im Dorfzentrum.
Für die Zukunft der denkmalgeschützten Schlossscheune aus dem 17. Jahrhundert wurden über die letzten Jahre unzählige Ideen gesammelt, Pläne geschmiedet, mittels Onlineumfragen die Bevölkerung miteinbezogen – viele Ideen wurden über Bord geworfen und tauchten in neuen Formen doch wieder auf. Aber nach wie vor ist klar: Es soll eine modulare Nutzung her. Bestenfalls möglichst schnell.
Weder ein überregionales Ortsmuseum, ein Kulturzentrum, ein Informationszentrum, ein Café noch Co-Working-Spaces kamen zustande. Aber: Die Gemeinde möchte noch in dieser bald endenden Legislatur Klarheit darüber gewinnen, wie es mit dem Schlossgut weitergeht. Zumindest wurde dieses Ziel einst formuliert. Es ist also Eile geboten.

