Fischenthal legt erneut Gewinn zur Seite für Schulraum
Von Überschüssen und Investitionen: Die Oberländer Gemeinden präsentieren ihre Budgets für das Jahr 2026.
9. November: Fischenthal legt erneut Gewinn zur Seite für Schulraum
Bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 122 Prozent rechnet der Fischenthaler Gemeinderat im Budget 2026 mit einem Überschuss von 558’000 Franken. Diesen will er laut dem beleuchtenden Bericht für die Gemeindeversammlung erneut vollumfänglich für die Vorfinanzierung der Schulraumoptimierung zur Seite legen. Insgesamt beträgt der Aufwand und Ertrag damit rund 25,4 Millionen Franken.
Fischenthal hat ein vergleichsweise hohes Nettovermögen pro Einwohner. Ende 2024 betrug dies 6075 Franken, ein Total von 16,1 Millionen Franken. «Dies ist in Anbetracht anstehender grosser Investitionsvorhaben wie zum Beispiel der Schulraumoptimierung grundsätzlich sehr erfreulich», schreibt der Gemeinderat, «und ermöglicht der Gemeinde Fischenthal, diese Herausforderungen zu meistern und gleichzeitig die Verschuldung in erträglichen Grenzen zu halten.»
Doch Fischenthal hat gleichzeitig einen hohen Nachholbedarf bei Investitionen, beispielsweise bei der Wasserversorgung. Im kommenden Jahr will der Gemeinderat unter dem Strich rund 4, 7 Millionen Franken investieren. Der Selbstfinanzierungsgrad beträgt 44 Prozent. Angestrebt seien 80 Prozent, hält der Gemeinderat fest. Er rechnet deshalb mit einem Abbau von Eigenmitteln von gut 2,6 Millionen Franken. Dies sei vertretbar. (bes)
4. November: Wildberg will Steuern um 3 Prozentpunkte senken
Der Wildberger Gemeinderat beantragt den Stimmberechtigten, den Steuerfuss der Politischen Gemeinde zu senken: von 103 Prozent auf 100 Prozent. Damit hätte die Politische Gemeinde seit 2018 den Steuerfuss um insgesamt 7 Prozentpunkte verringert. Der Gesamtsteuerfuss läge damit künftig bei 124 Prozent.
Mit der erneuten Steuersenkung wolle der Gemeinderat die Bevölkerung direkt an der positiven finanziellen Entwicklung teilhaben lassen, schreibt die Gemeinde.
Die Einnahmen belaufen sich auf rund 7,7 Millionen Franken, ebenso die Ausgaben. Übrig bleibt ein Aufwandüberschuss von lediglich 151’664 Franken. Doch trotz diesem Minus können sich die Wildbergerinnen und Wildberger eine Steuersenkung leisten, denn die Gemeinde verfügt über «eine solide Eigenkapitalbasis und eine hohe Liquidität», wie sie schreibt.
Die Selbstfinanzierung bleibt über die gesamte Planperiode 2025 bis 2029 positiv. Die geplanten Nettoinvestitionen von rund 3,6 Millionen Franken kann die Gemeinde zum grössten Teil aus eigener Tasche bezahlen. Somit bleibt Wildberg mittelfristig schuldenfrei.
Zu den Hauptinvestitionen gehören die Sanierung von Gemeindestrassen sowie Unterhaltsmassnahmen am Mehrzweckgebäude und im Bereich Abwasser. Rund 1,4 Millionen Franken sind Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen.
Auch in den kommenden Jahren ist Wildberg von steigenden Kosten in den Bereichen Verwaltung, Pflege und soziale Sicherheit betroffen. Gleichzeitig rechnet die Gemeinde mit einer stabilen Einwohnerzahl und wachsenden Steuererträgen. Risiken lägen in tieferen Grundstückgewinnsteuern, anhaltenden Mehrkosten und möglichen Veränderungen im kantonalen Finanzausgleich. (mgp)
31. Oktober: Defizit und hohe Investitionen in Russikon
Die Gemeinde Russikon rechnet im kommenden Jahr mit einem Minus von 1,25 Millionen Franken. Das Budget 2026, das der Gemeindeversammlung vom 1. Dezember zur Genehmigung vorgelegt wird, sieht bei Ausgaben von 34,56 Millionen und Einnahmen von 33,31 Millionen Franken bei einem unveränderten Steuerfuss von 113 Prozent vor.
Die Einnahmen sinken im Vergleich zum Vorjahr um 654’000 Franken. Einerseits rechnet die Gemeinde mit 801’000 Franken weniger Steuern. Gut die Hälfte davon entfallen auf einen Budgetierungsfehler aus dem laufenden Jahr. Andererseits dürften die Steuereinnahmen von Firmen um gut 395’000 Franken zurückgehen.
Analog zu den Einnahmen werden auch die Ausgaben von Russikon 2026 tiefer ausfallen – konkret sinken die Aufwände im Vorjahresvergleich um gut 323’000 Franken. Dies, obwohl die Personalausgaben sowie die Abschreibungen ansteigen. Allerdings kann die Gemeinde von tieferen Kosten profitieren, besonders im Bereich Berufswahlschule und «geringeren kantonalen Besoldungsanteilen».
Hohe Investitionen bis 2031
Insgesamt werden die Finanzen der Gemeinde mit Investitionen von rund 39 Millionen Franken bis ins Jahr 2031 stark beansprucht. Grössere Projekte sind unter anderem Investitionen in Gemeindestrassen, die Kostenbeteiligung am Bushof Pfäffikon und Gewässerverbauungen am Tobelbach in Gündisau.
Aber auch der Neubau des Vereinshauses (Klubhaus FC), die Umsetzung des Gestaltungs- und Quartierplans Zentrum sowie Investitionen in Schulliegenschaften belasten künftig den Finanzhaushalt.
Zudem sind im gebührenfinanzierten Bereich für dieses und nächstes Jahr Investitionen von gut 3,6 Millionen Franken angedacht. Bis 2031 belaufen sich hier die Investitionen auf 4,6 Millionen Franken. (jgu)
31. Oktober: Minus in Schwerzenbacher Budget
Das Budget 2026 der Gemeinde Schwerzenbach weist ein Minus von 400'000 Franken auf. Dies bei einem Aufwand von 23, 498 Millionen Franken und einem Ertrag von 23, 098 Millionen. Der Steuerfuss soll auf 34 Prozent belassen werden. Als Grund gibt der Gemeinderat an, dass in den Vorjahren positive Rechnungsabschlüsse erzielt worden seien.
Grössere Abweichungen im Vergleich zum Vorjahresbudget zeigen sich unter anderem im Bereich Soziales. Mit rund 60'000 Franken Mehrkosten rechnet der Gemeinderat, weil aufgrund der zunehmenden Fallkomplexität vermehrt Sozialhilfefälle an die Sozialen Dienste Bezirk Uster (SDBU) ausgelagert werden müssen.
Auf der anderen Seite prognostiziert der Gemeinderat einen um 217'000 Franken höheren Finanzausgleich des Kantons.
Über das Budget 2026 entscheidet die Gemeindeversammlung am 18. November.
24. Oktober: Bubikon sorgt für grosse Investitionen vor
Die Gemeinde Bubikon budgetiert für nächstes Jahr ein Plus von 4,2 Millionen Franken. Im Detail wird mit Einnahmen von 57,8 Millionen und Ausgaben von 53,6 Millionen Franken gerechnet. Den Steuerfuss will der Gemeinderat wie bis anhin auf 118 Prozent belassen.
«Damit schafft die Gemeinde die Grundlage, um die geplanten Investitionen umzusetzen und gleichzeitig ihre finanzielle Stabilität zu wahren», heisst es in der Medienmitteilung. So soll einerseits eine Reserve geschaffen und andererseits die Verschuldung sowie die Zinsbelastung in einem tragbaren Mass gehalten werden.
Denn in den kommenden Jahren stehen in Bubikon grosse Investitionen an. Beispielsweise plant die Gemeinde, ihre Schul- und Sportanlagen für 68 Millionen Franken zu erneuern. Nächstes Jahr halten sich die Investitionen aber noch in Grenzen – gut 12,9 Millionen Franken betragen dann die Nettoinvestitionen.
Detaillierte Angaben zum Budget 2026 schaltet die Gemeinde ab dem 31. Oktober auf ihrer Website auf. Über das Budget debattiert und abgestimmt wird letztlich an der Gemeindeversammlung vom 3. Dezember. (jgu)
17. Oktober: Wila senkt den Steuerfuss und will in die Zukunft investieren
Die Politische Gemeinde Wila rechnet im kommenden Jahr mit einem Aufwand von rund 14,42 Millionen Franken und einem Ertrag von 14,35 Millionen Franken. Trotz eines kleinen Aufwandüberschusses von 87’700 Franken werden die Steuern tiefer ausfallen, wie die Gemeinde mitteilt.
Denn der Steuerfuss der Politischen Gemeinde kann von 50 auf 49 Prozent gesenkt werden. Zusammen mit der geplanten Senkung der Sekundarschulgemeinde reduziert sich der Gesamtsteuerfuss von heute 125 auf neu 122 Prozent.
Gemeindepräsident Simon Mösch (Die Mitte) lässt sich in der Mitteilung zitieren, dass die Bevölkerung sich trotz hoher Investitionen über eine Entlastung freuen könne. «Dank der hohen Ertragsüberschüssen der letzten Jahre hat die Gemeinde ein solides Vermögen aufgebaut, das nun gezielt für Investitionen genutzt werden kann.»
Es sei nicht nötig, dieses weiter zu vermehren. Stattdessen solle in den kommenden Jahren über alle Bereiche hinweg eine schwarze Null angestrebt werden, damit das vorhandene Vermögen auch zukünftigen Generationen zugutekomme.
Für das Jahr 2026 sind Nettoinvestitionen in Höhe von 4,6 Millionen Franken vorgesehen. Der Schwerpunkt liegt auf der Sanierung und dem Ausbau der Gemeindestrassen, dem Hochwasserschutz und den Gemeindeliegenschaften.
So sind 2,13 Millionen Franken für Strassenprojekte eingeplant, darunter 1,4 Millionen für die Sanierung der Manzenhubstrasse. Für den Hochwasserschutz an verschiedenen Bächen sind 1,4 Millionen Franken budgetiert. Das Projekt am Huebbach soll Ende November 2025 den Stimmberechtigten vorgelegt werden.
Zudem plant die Gemeinde Investitionen von 1,64 Millionen Franken in ihre Liegenschaften. Dazu gehört insbesondere die Sanierung des Mehrzweckhauses Batzhaus, über die voraussichtlich im Frühling 2026 an der Urne abgestimmt wird. Auch in die Abfallwirtschaft wird investiert: Rund eine halbe Million Franken sollen in eine neue Wertstoffsammelstelle beim Werkhof Wila fliessen. (eru)
17. Oktober: Bäretswil will die Steuern um 2 Prozentpunkte senken
Bäretswil rechnet für 2026 mit einem Ertragsüberschuss von 472’000 Franken. Das Budget sieht Gesamtausgaben von rund 35,3 Millionen und Einnahmen von rund 35,7 Millionen Franken vor. Die Beiträge aus dem Ressourcenausgleich nehmen um 8,1 Prozent auf 9,6 Millionen Franken zu.
Vor diesem Hintergrund plant der Gemeinderat, den Steuerfuss um 2 Prozentpunkte auf 104 Prozent zu senken. Möglich sei dies dank eines höheren Ressourcenausgleichs, der auf die stark gestiegene kantonale Steuerkraft im Jahr 2024 zurückgehe, teilt er mit.
Denn für das Jahr 2025 zeichnet sich eine deutlich bessere Rechnung ab als erwartet: Der Ertragsüberschuss liegt gemäss Hochrechnung nun bei knapp 1,1 Millionen Franken, während mit einem Plus von rund 200’000 Franken gerechnet wurde. Gründe sind höhere Steuererträge und tiefere Kosten im Asylwesen sowie in der wirtschaftlichen Hilfe.
«Spatzig» für Investitionen
Auch 2026 sollen die Steuererträge leicht steigen, dies dank zunehmender Steuerkraft. Trotzdem sieht der Gemeinderat davon ab, den Steuerfuss noch stärker zu senken, da für das kommende Jahr hohe Investitionskosten von rund 10,1 Millionen Franken anstehen.
Die grössten Projekte sind der Ersatzbau der Turnhalle Adetswil mit Aula (5,3 Millionen), die Kapitalerhöhung der GZO AG für 2,26 Millionen sowie die neue Aufbahrungshalle im Friedhof, die mit 633’000 Franken budgetiert ist.
Bei der Schule führt die Schliessung einer Klasse im Kindergarten Oberdorf zu tieferen Personalkosten, während eine neue Oberstufenklasse und mehr Mittelschüler höhere Ausgaben verursachen. In der Pflege zeigt die aktuelle Hochrechnung, dass die Kosten für Leistungen des Spitex-Vereins steigen, während jene durch nicht beauftragte Spitex-Organisationen und auswärtige Heime sinken.
Bezüglich des Finanzplans 2026–2030 spricht der Gemeinderat von einer «stabilen Entwicklung mit weiterhin positiven Jahresergebnissen». Trotz geplanter Investitionen bleibt die Nettoverschuldung pro Einwohnerin oder Einwohner bis 2028 unter der Grenze von 1000 Franken. (eru)
14. Oktober: Trotz hohen Investitionen plant Dürnten 2026 mit solidem Budget
Der Gemeinderat Dürnten rechnet für das Jahr 2026 mit einem Plus von 917’600 Franken. Die Ausgaben steigen auf 61,6 Millionen Franken, die Erträge auf 62,5 Millionen Franken.
Besonders im Sozialbereich steigen die Ausgaben um rund eine Million Franken, können aber dank höheren Einnahmen weitgehend kompensiert werden. Auch beim Unterhalt und Bau öffentlicher Liegenschaften, etwa bei Schulhäusern und technischen Anlagen, rechnet die Gemeinde mit zusätzlichen Kosten von rund 500’000 Franken.
Die Steuereinnahmen fallen um 1,1 Millionen Franken höher aus, während der Ressourcenzuschuss um 1,8 Millionen Franken zunimmt. Dieser ist Teil des kantonalen Finanzausgleichs.
Für Investitionen sind «ausserordentlich hohe» 21,1 Millionen Franken vorgesehen, wie die Gemeinde schreibt. Der Neubau des Gemeindehauses schlägt mit 8,2 Millionen Franken zu Buche, der Ausbau der Schulbauten Bogenacker-Tannenbühl mit 3,2 Millionen Franken. Weitere Mittel fliessen in Infrastrukturprojekte sowie eine Kapitalerhöhung für das GZO Spital Wetzikon.
Aus der laufenden Rechnung resultiert ein Cashflow von 4,3 Millionen Franken – genug, um rund einen Fünftel der Investitionen selbst zu finanzieren. Damit bleibt Dürnten trotz hohen Ausgaben finanziell solide aufgestellt. Künftige Jahre könnten jedoch durch steigende Abschreibungen stärker belastet werden.
Der Steuerfuss bleibt mit 113 Prozent unverändert. Die Gemeinde stellt jedoch in Aussicht, dass ab 2027 mit einer moderaten Steuerfusserhöhung zu rechnen ist. (mar)
8. Oktober: Grüningen rechnet nächstes Jahr mit kleinem Minus
Der Grüninger Gemeinderat hat das Budget fürs kommende Jahr genehmigt. In diesem veranschlagt er ein Minus von 372’100 Franken. Dieses resultiert aus einem Gesamtaufwand von knapp 26,4 Millionen Franken, dem ein Ertrag von 26 Millionen gegenübersteht.
Vor allem im Bereich Bildung sorgen die Teuerung und höhere Lohnkosten für steigende Ausgaben. Diese sowie zunehmende Kosten bei der Pflegefinanzierung und den Zusatzleistungen zu AHV und IV belasten aus Sicht des Gemeinderats den Finanzhaushalt.
Hinzu kommen geplante Ausgaben im Verwaltungsvermögen von 1,5 Millionen Franken. Auf der Ertragsseite rechnet die Grüninger Exekutive mit Grundstückgewinnsteuern von gut 1,5 Millionen Franken und einem Beitrag aus dem Ressourcenausgleich von 4,7 Millionen. Zudem geht sie davon aus, dass der Gewinnanteil der Zürcher Kantonalbank mit 407’300 Franken unverändert zu den Vorjahren ausfallen wird.
Obwohl die Steuerkraft stagniert, will der Gemeinderat den Steuerfuss bei 116 Prozent belassen. Das letzte Wort hat jedoch der Souverän. Dieser entscheidet an der Wintergemeindeversammlung vom 2. Dezember über das Budget. (aki)
8. Oktober: Gemeinderat Pfäffikon plant mit Minus und demselben Steuerfuss
Im Budget 2026 rechnet der Pfäffiker Gemeinderat mit einem Defizit von rund 1,9 Millionen Franken. So stehen Ausgaben von 97,7 Millionen Franken Einnahmen von 95,8 Millionen Franken gegenüber. Der Steuerfuss soll wie im Vorjahr auf 110 Prozent festgesetzt werden. Darüber entscheidet aber letztlich die Gemeindeversammlung.
Die Steuereinnahmen sind um 1,3 Millionen Franken höher budgetiert als im Vorjahr, die Grundstückgewinnsteuern jedoch um 500’000 Franken tiefer. Die Beiträge aus dem Zürcher Finanzausgleich dürften zudem ansteigen. Jedoch können diese Mehreinnahmen nicht die hohen Ausgaben wettmachen.
Denn bei den Liegenschaften sind sehr hohe Unterhalts- und Reparaturkosten geplant. Die Neueröffnung des zusätzlichen Oberstufenschulhauses Pfaffberg verursacht ausserdem Lohnkosten für Hauswart und Reinigungspersonal. Und auch im Bereich Bildung steigen die Kosten weiter an. Mit geringeren Ausgaben ist hingegen im Asylbereich zu rechnen, weil die Gemeinde die vorgegebene Quote von 1,6 Prozent nicht erreicht.
Ohne Kredite geht es nicht
Rechnerisch fallen Abschreibungskosten ins Gewicht, da verschiedene Investitionen realisiert und mehrere Bauarbeiten voraussichtlich beendet werden. Insgesamt belaufen sich die Investitionen nächstes Jahr auf 12 Millionen Franken.
Neben den Ausgaben für den Bau des zusätzlichen Schulhauses im Pfaffberg sind auch Planungskosten für die Sanierung der Primarschulhäuser Mettlen C und D sowie diverse Strassenprojekte enthalten. Die Investitionen können aber nur zu 27 Prozent selbst finanziert werden. Pfäffikon wird deshalb weitere Darlehen aufnehmen müssen.
Mit dem präsentierten Budget werden zwei der drei langfristigen finanzpolitischen Ziele des Gemeinderats für die Amtsdauer 2022 bis 2026 verfehlt. Nur der mittelfristige Haushaltsausgleich über acht Jahre ist mit einem Plus von 5,6 Millionen Franken auf Kurs. (jgu)
7. Oktober: Gossau plant mit kleinem Plus
Das Budget der Gemeinde Gossau sehe bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 117 Prozent einen Ertragsüberschuss von rund 137’000 Franken vor, heisst es in einer aktuellen Mitteilung. Dies bei einem Aufwand von rund 79 Millionen Franken und einem Ertrag von rund 79,14 Millionen Franken.
Der erwartete Mehrertrag von knapp 1,4 Millionen Franken beim Beitrag aus dem Finanzausgleich hat den markantesten Einfluss auf das Budget 2026 aufseiten der Einnahmen. Gleichzeitig werden weiterhin hohe Erträge bei den ordentlichen Steuern sowie den Grundstückgewinnsteuern erwartet. Auf der Aufwandseite wird mit höheren Ausgaben bei der gesamten Bildung kalkuliert. Verschiedene Kostensteigerungen führen zu einer Gesamtzunahme von knapp 1,7 Millionen Franken.
Für die Investitionsrechnung sieht das Budget 2026 Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen von knapp 12,6 Millionen Franken vor. Die geplante Investitionssumme setzt sich vor allem aus der einmaligen GZO-Spitalfinanzierung (4,9 Millionen), anstehenden Strassensanierungen (1 Million), Kanalisationssanierungen (1,3 Millionen), der Schulraumerweiterung Rooswis (800’000 Franken), der Unterkunft für Geflüchtete (1,2 Millionen) und der Realisierung des Depots/Lagerplatzes beim Areal Rössliwiese (1,5 Millionen) zusammen.
Mit den vorliegenden Budgetwerten erreicht der Gesamthaushalt einen Selbstfinanzierungsgrad von 39,13 Prozent. Somit können die Investitionsausgaben im Budget 2026 nicht vollumfänglich aus eigenen Mitteln finanziert werden. «Durch die Finanzierungsüberschüsse in den Vorjahren und den damit verbundenen Schuldenabbau auf 14 Millionen Franken per Ende 2024 ist der vorgesehene Wert verkraftbar, bedarf jedoch der genaueren Beobachtung während der nächsten Jahre», schreibt der Gemeinderat. (lcm)
6. Oktober: Mönchaltorf rechnet mit schwarzer Null trotz tieferen Abschreibungen
Das Budget 2026 von Mönchaltorf weist mit einem Gesamtaufwand von 33'504'600 Franken und einem Gesamtertrag von 33'566'700 Franken einen Ertragsüberschuss von 62’100 Franken aus. Dies schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung. Und das bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 108 Prozent, einem gegenüber dem Vorjahr höheren einfachen Staatssteuerertrag von 9,9 Millionen Franken, aber leicht tieferen ordentlichen Abschreibungen im Verwaltungsvermögens von gut 1,5 Millionen Franken.
Im Budget 2026 machen sich steigende Personalkosten bemerkbar. Dies sei vor allem eine Folge steigender Personalkosten bei den Lehrpersonen aufgrund höherer Schülerzahlen. Zudem steht im kommenden Jahr in Mönchaltorf die Erneuerung der gesamten Hard- und Software sämtlicher Arbeitsplätze der Verwaltung und der meisten Aussenbetriebe, verbunden mit der Umstellung auf Microsoft M365, an.
Gleichzeitig wird mit der steigenden Einwohnerzahl in den nächsten Jahren von einer weiteren Zunahme der Erträge ausgegangen. Die Grundstückgewinnsteuern bleiben eine wichtige Einnahmequelle und auf anhaltend hohem Niveau.
Aufgrund von grossen Investitionsprojekten wie dem neuen Gemeindehaus, dem Ersatz der Turnhalle Hagacher sowie Provisorien im Bereich Kinderbetreuung werde von einer Senkung des Steuerfusses abgeraten.
Das Budget 2026 wird der Gemeindeversammlung am 8. Dezember zur Beschlussfassung vorgelegt. (alk)
3. Oktober: Wetzikon plant rekordhohe Investitionen
Die Stadt Wetzikon rechnet 2026 mit einem Ertragsüberschuss von rund 7,6 Millionen Franken bei einem Umsatz von 331,6 Millionen. Trotz dieser positiven Erfolgsrechnung steht die Stadt vor einem Jahr mit aussergewöhnlich hohen Investitionen: Insgesamt rechnet sie mit Ausgaben von 98,8 Millionen Franken.
Zu den grössten Projekten gehören das Schulhaus Walenbach (18 Millionen), die Kapitalerhöhung zur Sanierung des GZO Spitals (12,8 Millionen), Investitionen für die Fernwärme Wetzikon AG (12 Millionen) sowie der Neubau des Feuerwehrgebäudes (10,3 Millionen).
Auffällige Veränderungen in der Erfolgsrechnung im Vergleich zu 2024 zeigen sich insbesondere bei den Zuschüssen aus dem Finanzausgleich, die um 8,5 Millionen auf 48,8 Millionen Franken steigen. Auch die Einnahmen aus den Grundstückgewinnsteuern erhöhen sich um 1,7 Millionen auf 15 Millionen Franken. Auf der Ausgabenseite schlagen jedoch höhere Kosten zu Buche: im Bereich Bildung um 5,9 Millionen auf 72,8 Millionen Franken – und auch die Ausgaben für die Pflegefinanzierung steigen um 2 Millionen auf 14,9 Millionen Franken.
Derweil soll der Steuerfuss unverändert bei 119 Prozent bleiben.
Die Schulden im Gesamthaushalt steigen bis 2029 voraussichtlich von 57 Millionen auf 218 Millionen Franken. Obwohl mittelfristig mit einem jährlichen Ertragsüberschuss von 5 Millionen Franken gerechnet wird, müssten 2 Millionen Franken mehr eingenommen werden, um den Selbstfinanzierungsanteil von 10 Prozent zu erreichen.
Der Stadtrat betont deshalb die Notwendigkeit einer konsequenten Priorisierung und einer sparsamen Haushaltsführung – weitere Massnahmen seien die Leistungsüberprüfung und ein eventueller Leistungsverzicht. «Denn jeder nicht ausgegebene Franken ist ein gesparter Franken.» (mar)
3. Oktober: Politische Gemeinde Hittnau plant mit Plus dank Steuererhöhung
Das Budget 2026 der Politischen Gemeinde Hittnau sieht ein positives Ergebnis von 780’000 Franken vor. Dies bei einem Aufwand von 21,1 Millionen Franken und Erträgen von 21,9 Millionen Franken. Um dieses Resultat zu erzielen, ist die Erhöhung des Steuerfusses um 3 Prozentpunkte von 48 auf 51 Prozent vorgesehen.
Die Politische Gemeinde Hittnau weist im Budget 2026 ein Nettovermögen von 1472 Franken pro Einwohnerin und Einwohner aus und liegt damit klar innerhalb der definierten Bandbreite von 0 bis 2000 Franken. Der Selbstfinanzierungsanteil des steuerfinanzierten Haushalts fällt mit 5,2 Prozent jedoch tiefer aus als die angestrebten 10 Prozent.
In der Investitionsrechnung des Verwaltungsvermögens sind Nettoausgaben von 3,2 Millionen Franken vorgesehen. Die höchsten Ausgaben betreffen die Sanierung der Liegenschaften im Luppmenpark (795'000 Franken) und die Investitionsbeiträge für die Kläranlage Schanz der Gemeindewerke Pfäffikon (610'000 Franken).
Das Budget 2026 wird an der Gemeindeversammlung vom 24. November behandelt. Auf der Traktandenliste stehen die Budgets sowie die Festsetzung des Steuerfusses der Politischen Gemeinde, der Schulgemeinde und der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde. (lcm)
3. Oktober: Fehraltorf plant mit stabilem Steuerfuss und Budget mit kleinem Überschuss
Der Gemeinderat Fehraltorf legt der Gemeindeversammlung ein Budget für das Jahr 2026 mit einem leichten Ertragsüberschuss von 78’600 Franken vor. Der Steuerfuss soll unverändert bei 111 Prozent bleiben – ein Wert, der im Mittelfeld der Zürcher Gemeinden liegt.
Trotz steigenden Ausgaben in Bereichen wie Pflegefinanzierung, Bildung und Asylwesen bleibt der Finanzhaushalt stabil. Dazu tragen auch die Einnahmen aus der Grundstückgewinnsteuer bei, die vollständig in der Gemeinde bleiben.
Die Investitionen in den nächsten Jahren belaufen sich auf rund 23,9 Millionen Franken. Wichtige Schwerpunkte sind die Sanierung der bestehenden Schulhäuser und der Werterhalt der Infrastruktur. Auch die Werke der Gemeinde – Wasser, Abwasser, Abfall und Elektrizität – investieren zukunftsorientiert, etwa in die Verbesserung der Wasserversorgungssicherheit.
Der Ressourcenzuschuss aus dem kantonalen Finanzausgleich sinkt im kommenden Jahr allerdings um 887’000 Franken auf 3,018 Millionen Franken. Trotz dieser Einbusse bleibt gemäss der Gemeinde die Finanzplanung dank der jüngsten Steuerfusserhöhung und soliden Eigenmitteln im Lot. (mar)
1. Oktober: Aufwandüberschuss und gleichbleibender Steuerfuss in Seegräben
Der Gemeinderat hat das Budget 2026 mit einem geplanten Defizit von knapp 262'000 Franken verabschiedet. Der Aufwand bewegt sich dabei auf dem Niveau der Vorjahre. Die Einnahmenseite wird jedoch durch einen Ressourcenausgleich, der um knapp 700'000 Franken tiefer ausfällt als im Vorjahr, belastet. Diese Mindererträge sollen durch erwartete höhere Steuereinnahmen kompensiert werden. Das schreibt die Gemeinde in einer Medienmitteilung.
Der Gemeinderat beantragt, den Steuerfuss nach der letztjährigen Senkung um 2 Prozentpunkte in diesem Jahr bei 111 Prozent zu belassen.
Für das Jahr 2026 sind Nettoinvestitionen in Höhe von knapp 1,9 Millionen Franken geplant. Diese betreffen hauptsächlich die SBB-Überführung, die Sanierung und Neugestaltung des Spielplatzes der Primarschulanlage und den Ersatz der Steuerung im Pumpwerk Sack. Das Budget 2026 liegt nun zur Prüfung bei der Rechnungsprüfungskommission und wird an der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember zur Abstimmung gelangen. (tas)
1. Oktober: Mehr Steuereinnahmen, mehr Finanzausgleich: Fischenthal budgetiert Ertragsüberschuss
Die Gemeinde Fischenthal hat ihr Budget für 2026 bekannt gegeben. Sie rechnet mit einem Ertragsüberschuss von rund 560'000 Franken – dies bei einem Gesamtaufwand von 24,83 Millionen und Erträgen von gesamthaft 25,39 Millionen Franken.
Grund dafür sind erwartete höhere Steuererträge von 4,17 Millionen Franken sowie höhere Erträge aus Grundstückgewinnsteuern und etwas geringere Abschreibungen.
Ausserdem ist der kantonale Finanzausgleich für das Jahr 2026 mit 10,35 Millionen Franken budgetiert,
was einem Mehrertrag von rund 490'000 Franken gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Wie im Vorjahr, als ein Ertragsüberschuss von 367'200 Franken budgetiert wurde, soll der gesamte erwartete Ertragsüberschuss in die Vorfinanzierung für die Anpassung und Modernisierung des Schulraums fliessen.
Investieren will die Gemeinde netto 4,71 Millionen Franken – leicht mehr als im vergangenen Jahr.
Den Steuerfuss will die Gemeinde bei 122 Prozent belassen. An der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember stimmen die Bürger über das Budget ab. (nos)
30. September: Rüti rechnet mit einer roten Null
Die Gemeinde Rüti hat ihr Budget fürs kommende Rechnungsjahr bekannt gegeben. Sie rechnet mit einem Gesamtaufwand von 158,05 Millionen Franken und total 157,74 Millionen Franken auf der Ertragsseite. Dabei resultiert ein Aufwandüberschuss von gut 300’000 Franken. Den Steuerfuss will sie bei 119 Prozent belassen.
Den grössten Einfluss auf die Erträge hat der Finanzausgleich: Weil die kantonale Steuerkraft gestiegen ist, jene Rütis aber abgenommen hat, erhält die Gemeinde 3,5 Millionen Franken mehr aus dem Finanzausgleich. Ausserdem rechnet Rüti mit mehr Steuereinnahmen.
Mehr Aufwände erwartet die Gemeinde in den Bereichen Bildung und Soziales sowie beim Betreibungsamt. Durch den Zusammenschluss mit dem Betreibungskreis Wald/Fischenthal entstehen zusätzliche Kosten, die durch Mehreinnahmen gedeckt sind.
Investieren will die Gemeinde 2026 netto 16 Millionen Franken, vor allem in Schulliegenschaften und Grossprojekte wie den Wärmeverbund oder den Ausbau der Ara, dem die Bürger am Sonntag zugestimmt haben.
Der Finanzplan für 2026 bis 2029 sieht mittelfristig einen Ertragsüberschuss von 9,2 Millionen Franken vor. Trotz den positiven Prognosen hält die Gemeinde fest, dass die geplanten Investitionen eine grosse Herausforderung darstellen, zumal sie nicht vollständig aus eigenen Mitteln finanziert werden können.
Dies führe zu steigenden Schulden und höheren Zinskosten. Es seien weitere Anstrengungen nötig, um die laufende Rechnung langfristig zu stabilisieren und künftige Investitionen vermehrt selbst zu finanzieren. (nos)
29. September: Turbenthal sieht im kommenden Jahr ein deutliches Defizit vor
Die Gemeinde Turbenthal steht vor einem finanziell schlechteren Jahr als zuvor. Denn das Budget 2026 sieht ein Defizit von 936'160 Franken vor, wie die Gemeinde mitteilt. Das ist fast das Doppelte der 536’950 Franken Defizit im Budget 2025. Der Gesamtertrag beläuft sich auf 35,44 Millionen Franken, der Gesamtaufwand auf 36,37 Millionen Franken. Der Steuerfuss soll sich dabei jedoch nicht verändern und nach wie vor bei 122 Prozent bleiben.
Hauptgrund für die hohen Ausgaben sind die Bereiche soziale Sicherheit und Gesundheit, in denen die Gemeinde mit zusätzlichen Kosten von rund 1,5 Millionen Franken rechnet. Die übrigen Bereiche weisen keine grossen Veränderungen auf.
Die Gemeinde plant Investitionen in Höhe von rund 4,8 Millionen Franken. Vorgesehen sind Umbauten und Erweiterungen der Grosshalle für etwa eine Million Franken. Zudem soll die Schulstrasse bis zur Risistrasse saniert und gleichzeitig sollen die Wasser- und Abwasserleitungen erneuert werden, was Kosten von rund 1,485 Millionen Franken verursacht. Auch die Stilllegung von Kleinkläranlagen ist geplant und wird voraussichtlich 1,1 Millionen Franken kosten. (mgp)
26. September: Trotz hohen Investitionen plant Maur mit tieferem Steuerfuss
Mit nur 85 Prozent geniessen die Maurmerinnen und Maurmer bereits heute einen der attraktivsten Steuerfüsse der Region. Der Gemeinderat beantragt, diesen sogar um 2 Prozentpunkte zu senken.
Dies, obwohl die Gemeinde im Budget 2026 mit einem Minus von rund 6,2 Millionen Franken rechnet. Maur steht zudem vor grossen Projekten, die Nettoinvestitionen nächstes Jahr belaufen sich auf 22,2 Millionen Franken. Im Zeitraum von 2025 bis 2029 sind insgesamt Investitionen in Höhe von rund 119 Millionen Franken vorgesehen – deutlich mehr als in der Vergangenheit.
Neben dem Bau eines neuen Bevölkerungsschutzgebäudes sollen so auch die Schulanlagen schrittweise saniert, erneuert oder erweitert werden. Zudem fallen hohe Kosten für die Sport- und Freizeitanlage Looren an.
Rund ein Drittel der geplanten Investitionen könne die Gemeinde aus dem laufenden Cashflow finanzieren. Der Rest werde deshalb durch den Abbau von Reserven sowie die Erhöhung der Schulden gedeckt, die langfristig aber unter der festgelegten Grenze von 50 Millionen Franken liegen würden.
Aber weshalb will der Gemeinderat trotz grossen Investitionen und steigenden Schulden den Steuerfuss senken? «Der Grund ist der Anstieg der kantonalen Steuerkraft, der die Abschöpfung im Finanzausgleich reduziert», heisst es in einer Mitteilung. Maur muss also weniger Geld an den Kanton bezahlen, weshalb mehr Geld für die Gemeinde übrig bleibt. Dies verschaffe ihr mehr finanziellen Spielraum. (jgu)
25. September: Egg weist im Budget einen minimalen Aufwandüberschuss auf
Für das kommende Jahr präsentiert die Gemeinde Egg ein ausgeglichenes Budget 2026. Es weist einen leichten Aufwandüberschuss von 30'000 Franken aus, wie die Gemeinde mitteilt. Somit halten sich Aufwand und Ertrag mit je rund 61,6 Millionen Franken die Waage. Der Steuerfuss wird unverändert bei 101 Prozent bleiben.
Hauptgründe für den höheren Aufwand im Vergleich mit dem Budget 2025 von rund 59,9 Millionen Franken sind Kosten in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Verkehr. Die Pflegefinanzierung schlägt mit Mehrkosten von 555’000 Franken für Alters- und Pflegeheime sowie 250’000 Franken für die Spitex zu Buche.
In der Bildung sinken die Personalkosten wegen stagnierender Schülerzahlen zwar um 365’000 Franken, doch die Ausgaben für Sonderschüler steigen um 415’000 Franken. Auch bei den Gemeindestrassen fallen 85’000 Franken zusätzliche Kosten an, und der Beitrag an den Zürcher Verkehrsverbund erhöht sich um 100’000 Franken.
Auf der Ertragsseite rechnet Egg mit 1,87 Millionen Franken zusätzlichen Steuern. Die Nettoinvestitionen sinken auf 4,9 Millionen Franken – fast 3,8 Millionen weniger als im Vorjahr, da die Arbeiten am Regenbecken Aspolz weitgehend abgeschlossen sind. (mgp)
24. September: Stadtrat von Dübendorf will Steuern senken
Im Budget 2026 geht der Stadtrat von Dübendorf von einer schwarzen Null aus. Er prognostiziert ein mickriges Plus von 3200 Franken. Dies bei einem Ertrag von 247,84 Millionen Franken.
Nun beantragt der Stadtrat eine Steuerfusssenkung um 3 Prozentpunkte auf neu 75 Prozent. Diesen Schritt begründet er mit seiner «vorausschauenden und nachhaltigen Finanzpolitik der letzten Jahre».
Die prognostizierten Steuereinnahmen steigen gegenüber dem Vorjahresbudget. 2026 rechnet der Stadtrat mit 72,38 Millionen Franken, im Vorjahr wurden 67,08 Millionen budgetiert. Um 4 Millionen auf 18 Millionen Franken sollen die Grundstückgewinnsteuern steigen.
Im Vergleich zum Budget 2025 nimmt der Aufwand um 20,32 Millionen Franken zu. So steigt etwa der Personalaufwand um 6,28 Millionen Franken.
Im Budget 2026 ist eine Vorfinanzierung von 3,50 Millionen Franken für das Schulhaus Birchlen eingestellt. Die sei nach dem Voranschlag 2025 aufgrund des budgetierten Aufwandüberschusses nicht möglich gewesen.
Millionen für Bildung
Der Nettoaufwand der Primarschule und der Betreuung steigt um 2,89 Millionen Franken. Die grössten Steigerungen liegen bei der Zunahme der Betreuungssubventionen um 860'000 Franken, dem höheren Bedarf für Sonderschulungen um 710’000 Franken sowie dem Teuerungsausgleich der 600 Mitarbeitenden, der mit 320'000 Franken budgetiert ist. Im Bereich Soziales steigt der Nettoaufwand um 3,20 Millionen Franken.
Die budgetierten Nettoinvestitionen sind im Budget mit 64,95 Millionen Franken deutlich höher ausgewiesen als im Vorjahr (38,50 Millionen).
Ein gewichtiger Teil ist für die Bildung vorgesehen: 18 Millionen Franken für die Schulanlage Birchlen und 4,50 Millionen für den temporären Standort Sonnenberg. Zudem sind 24,40 Millionen Franken für das Hallenbad Oberdorf und 6,92 Millionen für den Bereich Verkehr vorgesehen.
Über das Budget entscheidet das Dübendorfer Parlament an der Budgetsitzung im Dezember. (dam)
24. September: Sekundarschule Uster erwartet positive Selbstfinanzierung
Die Schulpflege Uster hat das Budget 2026 der Sekundarschule Uster genehmigt. Dieses sieht einen Aufwandüberschuss von 1,76 Millionen und Nettoinvestitionen von 3,27 Millionen Franken vor. Der Gesamtaufwand der Sekundarstufe Uster beläuft sich für das kommende Jahr nach Plan auf 35,27 Millionen. Beim Ertrag wird mit 33,5 Millionen Franken gerechnet. Im Vorjahr waren es noch 32,07 Millionen.
Dem Schreiben des Präsidenten der Sekundarschule Uster, Benno Scherrer, ist zu entnehmen, dass die erwartete Aufwandsteigerung von knapp 1,2 Millionen einer Steigerung von 3,5 Prozent im Vergleich zum Budget 2025 entspricht. Die erwartete Ertragssteigerung von gut 1,4 Millionen resultiere zu drei Vierteln aus höher erwarteten Steuereinnahmen und Einnahmen aus dem Finanzausgleich.
Der Schwerpunkt der Investitionen liegt in der Gebäudesanierung, in Projekten im Zusammenhang mit der Netto-null-Strategie der Sekundarstufe Uster und dem Schulraumausbau der Filiale KuSs ZO Dürrbach. Für 2026 wird mit einer positiven Selbstfinanzierung von 800’000 Franken gerechnet. Was das Jahresende betrifft, rechnet man in Uster zudem mit einem Nettovermögen von 2,7 Millionen Franken. (lda)
24. September: Fällanden trotz Minus mit gleichbleibendem Steuerfuss
Das Budget 2026 der Gemeinde Fällanden weist ein Minus von 1,5 Millionen Franken auf. Dies bei einem Aufwand von 86,082 Millionen Franken und einem Ertrag von 84,553 Millionen. Der Steuerfuss wird auf 99 Prozent festgesetzt. «Eine Steuerfusserhöhung ist für 2026 trotz hohen Investitionen noch nicht vorgesehen», schreibt der Gemeinderat.
Dieser rechnet mit gewichtigen Ausgaben in den Bereichen Informatik, ambulante Gesundheitskosten, Soziales und Bildung. Demgegenüber erwartet der Gemeinderat dank tieferen Kosten beim Stromankauf eine Entlastung um rund eine Million Franken gegenüber dem Vorjahresbudget. Auf der Ertragsseite werden höhere Ressourcenausgleichsbeträge von rund 3 Millionen Franken und höhere Grundstückgewinnsteuern von 1,5 Millionen erwartet.
Die geplanten Nettoinvestitionen belaufen sich für das Jahr 2026 auf rund 21 Millionen Franken. Für die Projektierung für die Umnutzung und Erweiterung der Liegenschaft Maurstrasse 25 zu einem Hort/Kindergarten mit Tagesstrukturen und Schulraum sind Investitionen von 900'000 Franken vorgesehen. Zudem will der Gemeinderat die Sanierung des Gemeindehauses sowie die Schulraumplanung (Bommern) vorantreiben. Für diese beiden Projektierungen ist ein Betrag von 2 Millionen Franken vorgesehen. Über das Budget 2026 entscheidet die Gemeindeversammlung am 26. November. (dam)
23. September: Wald budgetiert 2026 leichtes Minus – Investitionen bleiben hoch
Die Gemeinde Wald plant für 2026 mit einem kleinen Aufwandüberschuss von 215’500 Franken. Der Gesamtertrag beträgt rund 87,6 Millionen Franken, wie die Gemeinde in einer Mitteilung schreibt.
Der kantonale Finanzausgleich steigt um gut 1,6 Millionen auf 29,7 Millionen Franken. Direkte Steuern und Grundstückgewinnsteuern dürften gut 1,7 Millionen Franken mehr in die Gemeindekasse spülen als im Vorjahr. Die Personal- und Sachaufwände bleiben weitgehend stabil, wobei die Gesundheitskosten um 14 Prozent steigen.
In Investitionen fliessen nächstes Jahr netto 16,8 Millionen Franken – unter anderem für Schulraum, Bäder, Strassen, Abwasseranlagen und die GZO-Aktienkapitalerhöhung.
Der Steuerfuss bleibt derweil unverändert bei 122 Prozent. Mit dem stabilen Steuerfuss könne Wald die Eigenfinanzierung sichern und dennoch Investitionen tätigen. (mar)
