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Der nächste Schritt

Masterplan Looren: Maur peilt Projektwettbewerb an

Bewegung, Begegnung und Kultur sollen auf der Freizeitanlage Looren künftig mehr Platz finden. Damit aus der Vision Realität wird, beantragt der Gemeinderat einen Kredit für einen Projektwettbewerb.

Im Wettbewerb sollen Architekturbüros ihre Entwürfe für die Freizeit- und Sportanlage Looren einreichen. (Archiv)

Foto: Simon Grässle

Masterplan Looren: Maur peilt Projektwettbewerb an

Bewegung, Begegnung und Kultur sollen auf der Freizeitanlage Looren künftig mehr Platz finden. Damit aus der Vision Realität wird, beantragt der Gemeinderat einen Kredit für einen Projektwettbewerb.

Bevor die Gemeinde Maur ihre Pläne um das Grossprojekt der Sport- und Freizeitanlage Looren weiterverfolgen kann, steht ein wichtiger Entscheid bevor. Denn die Gemeindeversammlung befindet im Dezember über einen Projektierungskredit von 1,45 Millionen Franken und könnte somit die Weichen für das Vorhaben stellen.

Auf dem Areal soll ein generationenübergreifendes Zentrum für Bewegung, Begegnung, Bildung, Politik und Kultur entstehen. Die Grundlage dafür bildet ein Masterplan, der Ende 2024 nach einer Zusammenarbeit mit Vereinen, der IG Sport, der Schule sowie Vertretungen aus Jugend- und Seniorenarbeit verabschiedet wurde.

Ort für Politik und Kultur

Geplant sind unter anderem ein sogenanntes Synergiegebäude, das als Aula, Vereinshaus und Veranstaltungsort für politische wie kulturelle Anlässe dienen soll, wie die Gemeinde mitteilt. Damit würden die bisherigen Räume im Loorensaal-Gebäude ersetzt.

Zudem soll eine historische Stahlhalle auf dem Areal zu stehen kommen. Sie soll künftig einen witterungsgeschützten Treffpunkt für verschiedenste Outdoor-Sportarten bieten. Ergänzend entstehen ein zusätzliches Kunstrasenspielfeld sowie Anlagen für frei nutzbare Sportangebote.

Um die Ideen aus dem Masterplan zu konkretisieren, plant der Gemeinderat einen Projektwettbewerb. Mehrere Architekturbüros sollen Vorschläge einreichen, die von einer unabhängigen Jury beurteilt werden. Ziel ist es, die gesamthaft überzeugendste Lösung zu finden und darauf ein abstimmungsreifes Bauprojekt zu entwickeln.

Baustart frühstens 2028

Um den Projektwettbewerb zu starten, bedingt es noch die Zustimmung über den nötigen Kredit an der Gemeindeversammlung. Kommt es zu einem Ja, findet der Wettbewerb 2026 statt.

2027 dürften dann die Stimmberechtigten über das konkrete Bauprojekt abstimmen. Mit dem Baustart ist frühestens 2028 zu rechnen – vorausgesetzt, es gibt keine Einsprachen.

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