Zwischen Uster und Aathal klemmt es auch mit der Doppelspur
Bahnausbau im Nadelöhr
Eigentlich sollten die Züge ab Ende 2029 auf zwei Gleisen durchs ganze Aatal rollen. Die Zeit dafür ist mittlerweile zu knapp.
Alles im grünen Bereich: So lautet das Fazit des Bundesamts für Verkehr (BAV) zur geplanten Doppelspur zwischen den Bahnhöfen Uster und Aathal. Im aktuellen Standbericht 2023 des Ausbauprogramms Bahninfrastrukturfonds ist die Inbetriebnahme der ausgebauten Verbindung auf den 30. November 2029 terminiert. Damit wäre die nötige Infrastruktur für die Einführung eines Viertelstundentakts auf der Strecke vom Hauptbahnhof Zürich bis nach Wetzikon gegeben.
Verzögerungen bei der Planung
Das Problem dabei ist, dass das Zieldatum des BAV nicht mehr korrespondiert mit dem effektiven Stand der Planungsarbeiten der SBB. Im abgelaufenen Jahr 2024 ist es offenbar zu Verzögerungen gekommen. Wieso, ist noch offen. Wie es ums Ausbauvorhaben wirklich steht, wird erst Ende April klar, wenn der Bericht per Ende 2024 erscheint. Dass es im schmalen Aatal klemmt, zeigt sich also nicht nur in der unendlichen Planung der Lückenschliessung der Oberlandautobahn, sondern auch auf der Schiene.
