Wegen GZO fragt sich Dürnten: «Muss denn die Polizei rentieren?»
Dürnten entscheidet erst im November über die Aktienkapitalerhöhung für das GZO Spital Wetzikon. Zweifel an deren Notwendigkeit gibt es keine – dafür Kritik in Richtung Gesundheitsdirektion.
Rund zehn Minuten: So lange dauerte an diesem Donnerstagabend in Tann die Diskussion zur Aktienkapitalerhöhung für das GZO Spital Wetzikon. Anschliessend waren sich die 103 stimmberechtigten Dürntnerinnen und Dürntner einig: Sie sprachen mit nur vier Gegenstimmen eine Empfehlung zur Annahme der Aktienkapitalerhöhung in Höhe von 3,38 Millionen Franken aus. Letztlich entscheiden wird das Stimmvolk am 30. November an der Urne.
Denn es handelte sich an der Gemeindeversammlung in Dürnten – im Gegensatz zu derjenigen von Fischenthal, das als erste der Aktionärsgemeinden das kriselnde Regionalspital unterstützte – nur um eine Vorberatung. Und wenn diese als Indikator für die Urnenabstimmung herangezogen würde, dann müssen sich das Spital und die ebenfalls in Tann anwesende Spitalführung keine Sorgen machen. Keine Sorgen, dass sie aus dieser Ecke des Bezirks ein Nein zur Finanzspritze erhalten.

