Ein Rechenfehler und ein Rüffel – das war die Parlamentssitzung in Uster
Ratssitzung Uster
Das Parlament in Uster ist sich für einmal einig. Gemahnt wird der Stadtrat wegen Mehrkosten und Projekten, die zu hochtrabend seien.
Die Geschäfte waren an dem Abend ziemlich schnell abgehandelt. Unter den Parlamentarierinnen und Parlamentariern war man sich einig. Zu Beginn gab es aber kritische Worte der FDP an den Stadtrat: «Er solle doch bitte nicht an den Bürgerinnen und Bürger vorbei politisieren.»
Als Beispiel nannte Jürg Krauer (FDP) unter anderen das am Wochenende gescheiterte Projekt zur Abfallsammelstelle bei der Loren und verwies auf einen Artikel dieser Redaktion mit dem niederschmetternden Titel: «Erneute Niederlage für den Stadtrat».
Des Weiteren hat der Ustermer Gemeinderat Ali Özcan (SP) mit 33 Stimmen zum neuen Präsidenten gewählt. In seiner Antrittsrede sprach er von den Ratssitzungen als «Fels in der Brandung» und wünschte sich, Uster als Stadt mit Lebensqualität weiterzuentwickeln – ein Ort, der verbindet.
