Bezirk Hinwil

Bezirk Pfäffikon

Bezirk Uster

Tösstal

Themen

Specials

Services

ZO Portale

Abo

Politik

Ratssitzung Uster

Ein Rechenfehler und ein Rüffel – das war die Parlamentssitzung in Uster

Das Parlament in Uster ist sich für einmal einig. Gemahnt wird der Stadtrat wegen Mehrkosten und Projekten, die zu hochtrabend seien.

Die Ustermer Parlamentarier waren sich ziemlich einig. Nur der Stadtrat kam etwas unter die Räder.

Foto: Eleanor Rutman

Ein Rechenfehler und ein Rüffel – das war die Parlamentssitzung in Uster

Ratssitzung Uster

Das Parlament in Uster ist sich für einmal einig. Gemahnt wird der Stadtrat wegen Mehrkosten und Projekten, die zu hochtrabend seien.

Die Geschäfte waren an dem Abend ziemlich schnell abgehandelt. Unter den Parlamentarierinnen und Parlamentariern war man sich einig. Zu Beginn gab es aber kritische Worte der FDP an den Stadtrat: «Er solle doch bitte nicht an den Bürgerinnen und Bürger vorbei politisieren.»

Als Beispiel nannte Jürg Krauer (FDP) unter anderen das am Wochenende gescheiterte Projekt zur Abfallsammelstelle bei der Loren und verwies auf einen Artikel dieser Redaktion mit dem niederschmetternden Titel: «Erneute Niederlage für den Stadtrat».

Des Weiteren hat der Ustermer Gemeinderat Ali Özcan (SP) mit 33 Stimmen zum neuen Präsidenten gewählt. In seiner Antrittsrede sprach er von den Ratssitzungen als «Fels in der Brandung» und wünschte sich, Uster als Stadt mit Lebensqualität weiterzuentwickeln – ein Ort, der verbindet.

Einstimmig genehmigten die Parlamentarier einen Rahmenkredit von 1,626 Millionen Franken für die Zusammenarbeit mit Pro Senectute Zürich (2026–2029). Die Unterstützung umfasst niederschwellige Angebote wie Sozialberatung oder Begleitung bei Schutzmassnahmen – ein wertvoller Beitrag zur Lebensqualität im Alter.

Ein Rechenfehler wurde charmant korrigiert, denn ursprünglich wären «nur» 1, 624 Millionen traktandiert gewesen. Weil der Betrag für vier Jahre angegeben war, konnte man den Fehler schnell beheben.

Kostengünstig wohnen im Kulturareal

Auch rund ums Zeughausareal wurden Entscheide gefällt: Das westliche Areal geht im Unterbaurecht bis 2123 an die GWG Winterthur, mit dem Ziel, dort bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Die Sanierung der denkmalgeschützten Gebäude K1/K2 wurde abgeschlossen – trotz unerwarteter Mehrkosten von 16 Prozent genehmigte der Rat die Bauabrechnung mit 34 Stimmen. Die FDP mahnte den Stadtrat jedoch wegen der ungeplanten Kosten.

Ausführlicher Bericht folgt.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.

Kontakt

Inserieren

Abo

Services

Über uns