Stimmvolk in Uster versenkt den Ausbau der Sammelstelle
Neuerliche Niederlage für Stadtrat
Am Sonntag stimmte Uster über den Projektierungskredit für die neue Sammelstelle Loren ab. Das Preisschild von 600’000 Franken war der Mehrheit allerdings zu hoch.
Und wieder ist es eine Niederlage für den Ustermer Stadtrat: Das Stimmvolk lehnt die Ausbaupläne für die Sammelstelle Loren ab, indem es schon Nein zum Projektierungskredit sagt. Der Entscheid fällt mit 64,28 Prozent Nein und 6182 zu 3436 Stimmen äusserst deutlich aus. Die Stimmbeteiligung lag bei 43,35 Prozent.
Zur Abstimmung war es gekommen, weil das Parlamentsreferendum ergriffen worden war. Die bürgerlichen Parteien, sprich SVP/EDU, BPU und FDP, hatten – wieder einmal – die Kosten für das gesamte Projekt als unverhältnismässig hoch erachtet.
Der Siegeszug der Bürgerlichen an der Urne geht damit weiter – und in die dritte Runde. 2023 hatten sie sich beim Referendum zum Projektierungskredit über mehr als eine Million Franken bei der Unteren Farb durchgesetzt. Im Februar dieses Jahres überzeugten sie die Ustermerinnen und Ustermer erneut mit denselben Argumenten der hohen Kosten. Sie gewannen die Abstimmung über das Vorkaufsrecht für eine Liegenschaft des Spitals Uster. Die Stadt hätte das Grundstück für 8,75 Millionen Franken kaufen können.

