Ein «Nein» mit Ansage – GZO steht endgültig vor verschlossenen Türen
Der Regierungsrat verwehrt dem GZO die 50-Millionen-Garantie. Ein Neubau sei unnötig und die Zukunft auf der Spitalliste völlig offen: eine Analyse des Beschlusses des Regierungsrats.
Man sagt, es sei unvernünftig, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten. Wenn man den jüngsten Beschluss des Zürcher Regierungsrats liest, drängt sich unweigerlich genau dieser Gedanke auf.
Das GZO Spital Wetzikon ist mit seinem wiederholten Bittgang nach Zürich erwartungsgemäss und mit voller Wucht abgeblitzt. Das Gesuch um eine grundpfandgesicherte Garantie in Höhe von 50 Millionen Franken wurde abgewiesen. Hat im Zürcher Oberland ernsthaft noch jemand an ein anderes Szenario geglaubt?
Realitätsverweigerung der Spitalführung
Trotz der mehrfach und in aller Deutlichkeit kommunizierten Haltung der Gesundheitsdirektion – zuletzt in einem unmissverständlichen Schreiben im November 2025 – reichte das GZO Spital am 2. Februar unbelehrbar sein neues Gesuch ein. Die Argumentation der Spitalführung klang nach dem Prinzip Hoffnung: Man habe den Betrieb optimiert , brauche «nur» noch 50 Millionen für die Fertigstellung des Neubaus, und private Geldgeber würden eben nur mit einer Staatsgarantie einspringen.

