Jetzt gehen der GZO-Führung die Möglichkeiten aus
Und wieder soll es der Kanton richten, dem GZO Spital Wetzikon aus der Patsche helfen. Warum das nur schief gehen kann, kommentiert der stv. Chefredaktor.
Umfallen, sich aufrappeln, erneut versuchen – und dabei aus seinen Fehlern lernen. Was eigentlich ein normaler Lernprozess ist, scheint für das GZO Spital Wetzikon und seine Führungsriege nicht zu gelten. Wie sonst ist es zu erklären, dass das Regionalspital wieder und wieder den Regierungsrat um Geld bittet?
Rückblende, April 2024: Das GZO rutscht in die Krise, weil eine Anleihe in Höhe von 170 Millionen Franken nicht zurückbezahlt werden kann, ein möglicher Investor abspringt und der Kanton seine Unterstützung untersagt.
Im November letzten Jahres wird durch geleakte interne Dokumente bekannt: Der neue Verwaltungsrat war vor den Sommerferien 2025 beim Amt für Gesundheit vorstellig geworden. Inhalt der Gespräche? Ein alternatives Sanierungskonzept mit zusätzlichem Fremdkapital, um den unvollenden Neubau fertigzustellen.
Und auch damals das klare Votum von Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli und ihrem Team: Es werden keine Kantonsgelder oder Garantien für das GZO gesprochen.

