Kultur

Das läuft im Oberland

SRF-Moderatorin besucht Egg für Lesung

Ausstellungen, Konzerte und TV-Highlights – was läuft in der Kulturszene in der Region? Hier finden Sie die neusten Tipps und Hinweise.

Ausstellungen, Konzerte, neue Werke: Im Kulturticker gibt es das Neuste aus Kunst und Kultur im Oberland.

Fotomontage: ZO Online

SRF-Moderatorin besucht Egg für Lesung

Ausstellungen, Konzerte und TV-Highlights – was läuft in der Kulturszene in der Region? Hier finden Sie die neusten Tipps und Hinweise.

2. März: SRF-Moderatorin besucht Egg für Lesung

Am 10. März besucht die SRF-Journalistin und -Moderatorin Angélique Beldner die Gemeinde Egg. Im Hirschensaal wird sie ab 19.30 Uhr aus ihrem neusten Buch «Rassismus im Rückspiegel» vorlesen. Beldner spricht darüber, wie Rassismus in der Schweiz über Jahrzehnte subtil ihren Alltag prägte.

Eingeladen wurde sie von der Buchhandlung «Buchzeichen Egg». Anlässlich ihres 10-Jahre-Jubiläums wird zu diversen besonderen Veranstaltungen eingeladen. Die Lesung von Beldner ist dabei der zweite Jubiläumsevent, der Eintritt kostet 25 Franken. (jgu)

18. Februar: «Dinner for WAM» für Prix Walo nominiert

Auf der Bühne – Zum 80. Geburtstag im vergangenen Jahr schenkte das Casinotheater Winterthur Walter Andreas Müller ein Theaterstück. Es ist eine Hommage an den Satireprofi aus Madetswil, der bei allen als WAM bekannt ist.

In «Dinner for WAM» wollen alle seinen 80. Geburtstag feiern. Bloss er selbst sträubt sich dagegen – und stellt deshalb Bedingungen: Er spiele nur mit, wenn er endlich die Rolle bekomme, die ihm zeitlebens verwehrt geblieben sei – den Romeo. Ausgerechnet den jugendlichen Liebhaber aus Shakespeares Klassiker «Romeo und Julia». Eine Rolle, die er wegen seiner Körpergrösse nie spielen durfte.

Das Stück, in dem Wunsch und Wirklichkeit aufeinanderprallen, ist nun für einen Prix Walo in der Kategorie Bühnenproduktion nominiert. Der Preis des Schweizer Showbusiness wird im Mai im Kongresshaus in Zürich vergeben. Der Entscheid in der Kategorie Bühnenproduktion fällt ein Fachgremium. (bes/eru)

13. Februar: Eine Synästhesie aus Farbe und Musik in Seegräben

Auf der Bühne – Monatlich jeweils zu Vollmond präsentiert der Egger Hanspeter Krüsi in der reformierten Kirche Seegräben ein einzigartiges Konzept: Farbmusik. Mit seiner Eigenkreation inszeniert der Musiker das visuelle Wahrnehmen einer Farbe und die dadurch erzeugten Gefühle.

Krüsi übersetzt diese an Gitarre und Piano in eine musikalische Dimension: Der Raum der Seegräbner Kirche wird von jeweils einer Farbe erleuchtet, welche dann spontan intoniert wird. Die Dramatik von Rot, die Ruhe von Blau oder die Lebendigkeit von Gelb – Farbemotionen werden so für den Zuschauer hör- und erlebbar.

Der Egger ist ein Meister der Improvisation: Bei seinen Aufführungen sind die Besucherinnen und Besucher stets dazu eingeladen, selbst Farben zu wünschen. Somit ist jedes Konzert eine unvorhersehbare Kreation im Hier und Jetzt, wo die Sinne der Zuschauer verschmelzen.

Die nächste Veranstaltung findet am 3. März ab 20 Uhr statt. Der Eintritt ist frei. Es werden Kollekte gesammelt. Weitere Informationen zum Konzept und alle Konzertdaten finden Sie unter farbmusik.com. (rem)

3. Februar: Photo Schweiz widmet Hannes Schmid Sonderausstellung

Werke im Blick – Vom 6. bis 10. Februar wird Zürich erneut zum Treffpunkt der Fotoszene: Die Photo Schweiz, die wichtigste Werkschau für Fotografie des Lands, öffnet ihre Türen. Im Zentrum steht in diesem Jahr Hannes Schmid. Anlässlich seines 80. Geburtstags widmen die Organisatoren dem Fotografen aus Gockhausen die Sonderausstellung «The Art of Transformation».

Die von Schmids Ehefrau Hilary kuratierte Schau versammelt Werke aus mehreren Jahrzehnten – von ikonischen, mythisch aufgeladenen Cowboys über religiöse Massenrituale bis hin zu Rock-Ikonen.

Der 1946 in Zürich geborene Schmid begann seine Karriere als Werbe- und Modefotograf und wurde insbesondere durch seine Marlboro-Cowboy-Bilder international bekannt.

Später verlagerte er seinen Fokus zunehmend auf Menschen und Kulturen: Er dokumentierte urbane Subkulturen ebenso wie spirituelle Feste oder indigene Gemeinschaften. Seine Arbeiten bewegen sich dabei stets im Spannungsfeld zwischen Dokumentation und Inszenierung.

Neben der Hommage an Schmid präsentieren rund 250 etablierte sowie aufstrebende Fotografinnen und Fotografen ihre Arbeiten. Weitere Sonderausstellungen sind Normski und Iris Brosch gewidmet. Tickets können unter photo-schweiz.ch und vor Ort erworben werden. (eve)

30. Januar: Klavierissimo in Wetzikon mit 138 Walzer-Variationen

Auf der Bühne – Vom 18. bis 21. Februar findet in der Aula der Kantonsschule Wetzikon das Festival Klavierissimo 2026 statt. In diesem Jahr steht die Veranstaltungsreihe ganz im Namen des berühmten Komponisten und Musikverlegers Antonio Diabelli (1781 – 1858). Seine erfolgreichste Idee, die ihn bis heute im Bewusstsein der Nachwelt erhalten hat, hatte er 1819. Er fragte eine Vielzahl von Komponisten aus Wien und Umgebung an, ob sie über einen seiner Walzer je eine Variation schreiben würden.

Fünfzig folgten seinem Aufruf. Darunter gibt es viele, die heute längst vergessen sind, aber auch bekanntere Namen wie Hummel, Czerny, Schubert oder den damals erst neunjährigen Liszt. Zur Liste gehörte auch Beethoven. Dieser lieferte – nach einigen Jahren Wartezeit – gar das Gesamtwerk «33 Veränderungen über einen Walzer von A. Diabelli» ab.

Das regte in unserer Zeit die deutsche Pianistin Claudia Bigos an, ihrerseits fünfzig Komponistinnen und Komponisten anzufragen, ob Sie eine eigene Variation zu Diabellis Walzer schreiben würden. 

Am Klavierissimo werden erstmals alle 138 bekannten Variationen rund um Diabellis Walzer – von Beethoven bis zur Gegenwart – im Rahmen eines einzigen Festivals aufgeführt. Den Auftakt macht Werner Bärtschi am Mittwoch, 18. Februar, um 18 Uhr mit einer Einführung zu Beethovens Diabelli-Variationen. An den folgenden Tagen wird das «Diabelli-Team» bestehend aus Mischa Cheung, Plamena Mangova, Ketevan Sepashvili und Melvyn Tan alle 114 Einzelstücke aufführen. 

Am Samstag, 21. Februar, findet um 15.30 Uhr findet ein Foyergespräch statt, moderiert von Ursula Koelner. Am Abend folgen zum Abschluss noch einmal die Variationen von Beethoven. Das komplette Programm ist online unter www.topklassik.ch zu finden. Tickets sind über die Website sowie an der Abendkasse erhältlich. (lcm)

23. Januar: Killerwale, Musiktheorie und Jazz aus der Tiefsee

Auf der Bühne – Vielleicht etwas schräg, sicher modern, aber nichts weniger als Jazz. Mit Killer Whales Music Theory präsentiert der Jazzclub Uster ein Nachwuchsquartett, das sich seit 2023 in der Musikszene behauptet.

Die junge Band aus der Romandie, mit teilweise französischen und italienischen Wurzeln, ist nach einem Segelausflug an der stürmischen Küste der Bretagne entstanden. Sie beschreibt ihre Musik als einen Klang, der tief aus dem Meer zu kommen scheint. Eine schöne Metapher, die wahrlich zutrifft.

Der warme Klang der Bratsche und die tiefen Töne der Bassklarinette, vereint mit Kontrabass und Schlagzeug, gespielt mit der Anmut des Free Jazz, erzeugen eine unverkennbare Reverenz gegenüber der Tiefsee.

Ungläubige oder Zweifler dürfen sich ja selbst davon überzeugen. Mona Creisson (Bratsche), Chloé Marsigny (Bassklarinette), Benoît Gautier (Kontrabass) und Stefano Grasso (Schlagzeug) treten am Freitag, 30. Januar, um 20 Uhr im Jazzclub Uster auf. Der Eintritt kostet 30 Franken.

Es handelt sich dabei um eine Zusammenarbeit mit dem Suisse Diagonales Jazz. Der Verband fördert junge Musikerinnen und Musiker und lässt sie alle zwei Jahre in Jazzklubs der ganzen Schweiz auftreten. (mgp)

22. Januar: Kunstschaffende aus der Region für Ausstellung in Illnau-Effretikon gesucht

Werke im Blick Der Hotzehuus-Verein kuratiert unter der Leitung von Max Baracchi und mit der Unterstützung der Stadt Illnau-Effretikon eine Gruppenausstellung. Diese findet vom 25. April bis zum 10. Mai statt.

Teil dieser Ausstellung können alle in Illnau-Effretikon und der Region wohnhaften Künstlerinnen und Künstler sein, unabhängig davon, ob sie der kreativen Arbeit in der Freizeit oder professionell nachgehen.

Die Ausstellung ist thematisch frei, und alle Werke sind willkommen: von Malerei über Zeichnung, Druckgrafik, Fotografie bis hin zur plastischen Gestaltung. Anmeldungen werden bis zum Sonntag, 8. Februar, bei Max Baracchi via E-Mail heutekunst@bluewin.ch entgegengenommen. Es wird darum gebeten, einen Einblick in die Auswahl der Werke mitzusenden. (mar)

20. Januar: Filmemacherin aus Dürnten zeigt neuen Film in Santa Barbara

Film ab – Sieben Künstlerinnen und Künstler mit autistischer Wahrnehmung laden ein, ihre Welt zu erleben. Das verspricht der Film «Ich male dir meine Welt/Let me paint my world for you» der Dürntner Filmemacherin Andrea Christina Furrer. «Im Zentrum stehen Menschen, deren aussergewöhnliche Begabung in der Kunst als Ausdrucksform liegt – als Möglichkeit, inneres Erleben sichtbar zu machen, gehört und verstanden zu werden», schreibt Furrer über ihren Film.

Das Werk der Oberländerin, die in Hamburg lebt, feiert seine Premiere am 41. Santa Barbara International Film Festival in Kalifornien. Dieses findet vom 4. bis zum 14. Februar statt. «Ich male dir meine Welt» wird zweimal gezeigt. (bes)

19. Januar: Kultur Bäretswil setzt wieder auf Comedy – aber nicht nur

Auf der Bühne – Das Programm von Kultur Bäretswil für 2026 steht. Wie jedes Jahr lädt die Kulturkommission zu sechs Veranstaltungen ein. Hauptsächlich stehen dabei Comedians auf der Bühne.

Den Auftakt macht am 14. März denn auch das Comedy-Duo Lapsus. Schon seit 30 Jahren bringen Peter Winkler und Christian Höhener das Publikum mit ihren Slapstick-Einlagen und ihrer Situationskomik zum Lachen. Jetzt führen sie in der Mehrzweckhalle Dorf ihr neues Programm «Ego!» auf.

Mit den Auftritten des Komikertrios Starbugs, das ganz ohne Worte auskommt, und von Schreiber vs. Schneider folgen im Herbst weitere Comedy-Shows. Bereits im April gastiert das Theater Kanton Zürich mit der Komödie «Wie der Vater, so der Sohn» in Bäretswil.

Ein musikalisches Intermezzo liefert am 20. Juni Philipp Fankhauser. Blues- und Country-Songs sowie Balladen hat der Musiker im Gepäck, der im nächsten Jahr sein 40-Jahr-Bühnenjubiläum feiert.

Zu guter Letzt bringt Lionel noch etwas Magie in die Aula des Schulhauses Letten. Der Zauberer rundet das diesjährige Bäretswiler Kulturprogramm am 24. Oktober ab. Weitere Informationen finden Sie unter kulturbaeretswil.ch. (lel)

6. Januar: Reality-TV-Star aus Hinwil ist bei «Adieu Heimat» zu sehen

Aus der Flimmerkiste – Der Hinwiler Reality-TV-Star Elia Berthoud ist in der Doku-Soap «Adieu Heimat – Schweizer wandern aus» zu sehen und gibt Einblicke in sein Leben in Los Angeles, wo er versucht, seine Musikkarriere weiterzuentwickeln. Bekannt wurde der 32-Jährige unter anderem durch die Schweizer Sendungen «Reality Shore» und «Reality Island» oder auch die deutsche Serie «Are You the One? – Reality Stars in Love», an der er 2023 teilnahm.

Die Sendung «Adieu Heimat» begleitet ihn nun über mehrere Folgen dabei, wie er Songs schreibt, produziert und an seiner Präsenz als Künstler arbeitet – neben der Musik und seinen TV-Auftritten ist der Hinwiler auch immer wieder als Model tätig.

Berthoud lebt in den USA, veröffentlicht regelmässig eigene Musik – zuletzt die Akustik-Single «Without You» zusammen mit der Sängerin Vassy. Bei «Adieu Heimat» zeigt er die Herausforderungen des Künstlerdaseins ohne grossen Plattenvertrag.

Die zwölfte Staffel der 3+-Sendung startet am 12. Januar und dokumentiert in acht Folgen sieben unterschiedliche Geschichten von Schweizer Auswanderern. Berthouds Leben in Los Angeles wird in den Folgen 5 bis 8 thematisiert. (mar)

26. Dezember: Paar aus Wald kämpft um Hauptgewinn bei «Game of Switzerland»

Aus der Flimmerkiste – In der achten Folge der Show «Game of Switzerland» absolvieren vier Kandidatenpaare während dreier Tage eine Schnitzeljagd durch die Schweiz – vorbei an imposanten Sehenswürdigkeiten sind sie auf der Jagd nach dem Hauptgewinn im Wert von 20’000 Franken.

Mit dabei sind auch Ladina, 39, und Patrick, 45, aus Wald. Sie sind seit fünf Jahren ein Paar und leben als Patchwork-Familie mit vier Kindern.

Laut der Medienmitteilung von SRF sieht Patrick bei «Game of Switzerland» seine wohl grösste Herausforderung darin, mit Ladina mitzuhalten. Denn sobald sie gefordert wird, schaltet sie in den Tunnelmodus und kennt kaum Grenzen. Die Folge mit Ladina und Patrick wird am Samstag, 27. Dezember, um 20.10 Uhr auf SRF1 ausgestrahlt. (bes)

19. Dezember: Eliane Müller bringt «Christmas Emotion» in die reformierte Kirche Hinwil

Auf der Bühne – Im vergangenen März hat die Luzerner Sängerin Eliane Müller gemeinsam mit ihrem Mann, dem SRF-Sportmoderator Sascha Ruefer, ihr erstes gemeinsames Kind willkommen geheissen. «Ich bin überglücklich, zum ersten Mal Mami zu sein», sagte Müller diesen Frühling gegenüber der «Luzerner Zeitung».

Nach ihrer Babypause kehrte die Musikerin im Juli erstmals wieder auf die Bühne zurück. Jetzt folgt ihre Weihnachtstournee unter dem Etikett «Christmas Emotion». An sechs Stationen in der ganzen Schweiz macht die 35-Jährige Halt – unter anderem in der reformierten Kirche Hinwil. Dort singt sie am Sonntag, 21. Dezember, ab 17 Uhr.

Sie präsentiert eine Mischung aus gefühlvollen Popsongs, weihnächtlichen Klassikern und ihren bekanntesten Hits am Piano und begleitet von zwei Musikern.

Auf dem Bild ist Eliane Müller an einem Flügel zu sehen.
Mit «Venus & Mars» landete Eliane Müller ihren bekanntesten Hit.

Bekannt wurde Müller vor 13 Jahren als Siegerin der TV-Show «Die grössten Schweizer Talente». Sie zählt seither zu den erfolgreichsten Musikerinnen des Lands und veröffentlichte mehrere Top-Ten-Alben. Zudem erhielt die Sängerin einen Swiss Music Award.

Aktuell ist Eliane mit ihrer neuen Single «Wonder» zu hören, in der sie Hoffnung, Stärke und Neuanfang thematisiert.

Auch auf der Weihnachtstournee dürfen sich Fans auf persönliche und emotionale musikalische Momente freuen. Tickets sind in den Coop-City-Filialen erhältlich sowie bei Ticketcorner, ab 59 Franken. (tin)

4. Dezember: «Art Gathering» feiert sein Debüt im Kemptnertobel

Werke im Blick – David Majorek hatte nach dem Abschluss des Gymnasiums im Sommer nur eine Vision: die lokale Kunstszene stärker zu vernetzen. Bereits während seiner Schulzeit entdeckte der Violinist seine Affinität für Kunst. Im Rahmen seiner Maturitätsarbeit begleitete er Obdachlose durch ihren Alltag und warf ein Licht auf Personen, die normalerweise übersehen werden. Entstanden sind Fotografien, die unter die Haut gehen.

Nun will er auch die Menschen in der Region berühren. Mit der Ausstellung «Art Gathering» möchte Majorek die Vielfalt von lokalen Werken aufzeigen. In seinem Herzensprojekt werden verschiedene Ausdrucksformen – Fotografien, Gemälde oder gar Skulpturen – von sieben Oberländer Kunstschaffenden in einen Dialog gebracht.

Dabei vereint er bildende Kunst und Musik. Die Vernissage am Freitag, 5. Dezember, wird den ganzen Abend lang vom Cello-Ensemble der Kantonsschule Zürcher Oberland musikalisch untermalt. Am Sonntag, 7. Dezember, tritt die Gesangsgruppe InPetto um 15 Uhr auf.

Die Ausstellung «Art Gathering» befindet sich in der Galerie im rechten Seitenflügel der ehemaligen Nagelfabrik Stucky in Wetzikon. Geöffnet ist sie am Freitag, 5. Dezember, von 18 bis 21 Uhr, am Samstag, 6. Dezember, von 11 bis 20 Uhr und am Sonntag, 7. Dezember, von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei (Kollekte). Weitere Informationen sind unter www.artgathering.ch zu finden. (noe)

2. Dezember: «Der Teufel in der Weihnachtsnacht» – Dodo Hug und Ensemble kommen ins Central Uster

Auf der Bühne – Ausgerechnet in der Weihnachtsnacht taucht der Teufel höchstpersönlich beim Papst auf. Sein Ziel: die Kirche von innen heraus zu zerstören. Doch der Papst lässt sich nicht so leicht aus der Bahn werfen. Er möchte weder den vollautomatischen Beichtstuhl einführen noch eine Modeschau mit leicht geschürzten Nonnen veranstalten. Bedeutet dies das Ende für die Pläne des Teufels, oder wird ihm noch ein satanischer Plan einfallen?

Nach dem erfolgreichen Konzert anlässlich des 50-Jahr-Bühnenjubiläums kehrt Dodo Hug zurück nach Uster. Gemeinsam mit ihrem Ensemble bringt sie ein Stück voller Musik und unerwarteten Wendungen auf die Bühne – und wenn das nicht immer ganz weihnächtlich klingt, ist wohl der Teufel daran schuld.

Mit dem Stück «Der Teufel in der Weihnachtsnacht» treten Dodo Hug und ihr Ensemble am Freitag, 19. Dezember, um 20 Uhr im Central Uster auf. Tickets kosten regulär 45 Franken, für Central-Mitglieder 40 Franken und für U30/IV/Studierende 35 Franken. Alle weiteren Informationen sind unter www.centraluster.ch zu finden. (noe)

26. November: Antonio Davì spielt bei Piano Sigrist in Hinwil

Auf der Bühne – Antonio Davì hat bereits in Konzertsälen in Europa, den USA und Russland überzeugt. Er gilt als eine der interessantesten Persönlichkeiten der zeitgenössischen italienischen Klavierszene. Am Freitagabend, 9. Januar 2026, kommt Davì für ein Konzert zu Piano Sigrist nach Hinwil. Dort wird er seine Stücke spontan auswählen, was ein lebendiges Konzerterlebnis verspricht.

Die Klavierwerkstatt von Piano Sigrist (Im Tobel 4, Hinwil) ist am 9. Januar ab 18 Uhr geöffnet, der Konzertbeginn ist um 19 Uhr. Eine Anmeldung ist notwendig unter 044 391 25 25, musik@pianosigrist.ch oder www.pianosigrist.ch. Der Eintritt ist frei – es gibt eine Kollekte. (pd/sco)

Der Pianist Antonio Davì sitzt am offenen Flügel. Er trägt einen schwarzen Smoking mit Fliege.
Antonio Davì spielt am 9. Januar 2026 bei Piano Sigrist in Hinwil.

25. November: Ein Ustermer Weihnachtsfilm, der jene ins Licht rückt, die oft übersehen werden

Film ab – Diesen Herbst hat der Förderverein für Kinder mit seltenen Krankheiten (KMSK) aus Uster den Herzenssong veröffentlicht. Das Musikprojekt rückt die Geschwister von Kindern mit seltenen Krankheiten in den Mittelpunkt. Aufbauend auf diesem Projekt ist gestern, am 24. November, ein rund dreiminütiger Weihnachtsfilm erschienen, indem das Lied ebenfalls zu hören ist.

Laut dem Förderverein soll der Film vor allem eines, diejenigen sichtbar machen, die sonst oft übersehen werden: Kinder und Jugendliche mit seltenen Krankheiten, ihre Geschwister und Eltern, die täglich grosse Herausforderungen meistern.

So hat der Ustermer Musiker Moritz Schlanke für den animierten Weihnachtsfilm zwei Kinder von KMSK, Mia und Lewis, als bewegte Figuren zum Leben erweckt.

Mia lebt mit der seltenen Krankheit Charcot-Marie-Tooth. Dabei handelt es sich um eine Erkrankung der Nerven, die Muskeln und Bewegungen schwächt. Lewis lebt mit dem seltenen Gendefekt ZNF292. Dieser Defekt kann die Entwicklung von Gehirn und Nervensystem beeinflussen.

Die beiden stehen stellvertretend für die über 940 Familien des Fördervereins für Kinder mit seltenen Krankheiten.

Im Weihnachtsfilm machen sich Mia und Lewis gemeinsam mit Froschkönig Fredi, dem Maskottchen von KMSK, auf die Suche nach seiner verschwundenen Krone.

Unter der Leitung von Manuela Stier, der Gründerin des Fördervereins, entstand gemeinsam mit Michelle Sieber, der Kommunikationsverantwortlichen, das Drehbuch und der Text. Der Oberländer Sänger Moritz Schlanke entwickelte die Geschichte, zeichnete die Animationen und komponierte den Herzenssong, bei dem Mia auch zu hören ist. Moderator Markus Stadelmann vertonte den Film mit seiner Stimme, während Thomas Fuchs für die Videokomposition verantwortlich war. (tin)

21. November: «Der Hokuspokus liegt im Fokus» – Müslüm kommt ins Central Uster

Auf der Bühne – «Eine bewusstseinserweiternde Erfahrung, die Swissterie auslöst.» So würde Semih Yavsaner, besser bekannt als Kunstfigur Müslüm, seine neueste Show «Helfetisch» in einem Satz beschreiben.

Am Donnerstag, 27. November, können sich die Oberländerinnen und Oberländer selbst davon überzeugen: Dann tritt Müslüm im Central in Uster auf.

Seit einiger Zeit ist der Berner auf kleineren Bühnen der Schweiz unterwegs, statt grosse Arena-Touren zu spielen. Aus Gründen, wie er sagt: «Auf einer kleinen Bühne entsteht eine Dramaturgie, der Auftritt kann in seinem vollen Dasein wirken. Auf der grossen Bühne geht es um Abfertigung des Publikums, um Effekte und Ablenkung.»

Seine Ebene sei hingegen mehr jene, auf der das Publikum «zu einem Teil des Moments» werden. «Die Kunst ist, das Grosse auch im Rahmen der Kleinkunst zu zelebrieren.»

Der Fokus ist die Gegenwart

Vor seiner Show hat Müslüm einen ungefähren Plan. Wie und ob er an diesem festhält, ist immer situationsabhängig. Das sei eine seiner Qualitäten: «Es ist nichts kalkuliert. Ich lasse mich auf das ein, was gerade ist.» Er wolle alle in seinem Publikum abholen. Müslüm begeistert 10-, aber auch 100-Jährige, «ich habe ein sehr diverses Publikum». Sein Geheimnis? «Der Hokuspokus liegt im Fokus – und der Fokus ist immer die Gegenwart.» (tas)

Müslüm tritt am Donnerstag, 27. November, um 20 Uhr mit seinem Programm «Helfetisch» im Central Uster auf. Beginn ist um 20 Uhr, die Tickets kosten regulär 40 Franken, für Central-Mitglieder 35 Franken und für U30/IV/Studenten 30 Franken. ZO Online verlost zwei Tickets für die Show. Alle weiteren Informationen sind unter www.centraluster.ch zu finden.


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