«Reeds» bringt karibische Vibes an die Pfäffiker Seepromenade
Trommeln, Palmen und Künstler mit Reggae im Blut: Mit diesen Zutaten machen die Organisatoren des «Reeds» die Pfäffiker Seepromenade Jahr für Jahr zur karibischen Musik-Oase. Dagegen sind selbst die Wettergötter machtlos.
Pfäffikon liegt in der Karibik. Zumindest an einem Wochenende im Jahr – nämlich dann, wenn wieder das Reeds Festival stattfindet – nach eigenen Angaben das grösste Reggae- und Worldmusic-Festival der Schweiz. Bunte Menschen, bunte Marktstände und die passenden Reggae-Vibes von der Bühne, was braucht es mehr?
Es gehört zur Philosophie des Festivals, mit karibischer Sommerstimmung etwas mehr Farbe in den grauen Alltag zu bringen. Und das gelingt den Veranstaltern seit über 20 Jahren. Mit einem attraktiven Line-up und einem farbigen Rahmenprogramm schaffen es die Organisatoren auch dieses Jahr wieder, der Promenade am Pfäffikersee ein karibisches Ambiente zu verpassen.




Daran vermag auch das kleine Gewitter nichts zu ändern, das am Samstagabend aufzieht: Vorsorglich werden die Sonnenschirme geschlossen und die grossen Dekopalmen auf den Boden gelegt. Vor dem Souvenirstand bildet sich schnell eine Warteschlange, die Regenpelerinen gehen weg wie warme Weggli. Der Sturm wird dann zum Glück vom Winde verweht. Das Gelände wird da und dort etwas rutschig, doch um die Stimmung zu trüben, braucht es dann aber schon etwas mehr.

