Stadt plant Neuorganisation der Heime Uster am Standort Im Grund
Arbeitnehmerverband nicht erfreut
Die Heime Uster sollen künftig zusammengelegt werden und aus der öffentlichen Verwaltung ausgegliedert werden. Das Projekt soll die Finanzen der Stadt entlasten.
Die Heime Uster sollen sich in den nächsten Jahren grundlegend verändern. Wie die Stadt in einer Mitteilung schreibt, sollen die beiden Heime künftig am Standort Im Grund zusammengeführt und in Form einer Aktiengesellschaft (AG) betrieben werden. Heute führt die Stadt Uster die beiden Standorte Im Grund und Dietenrain als Teil der städtischen Abteilung Gesundheit.
Hintergrund des Plans ist, dass die Heime an beiden Standorten in die Jahre gekommen sind und bald saniert werden müssen. 2021 sah der Stadtrat für die Sanierung beider Heime noch einen Betrag von fast 40 Millionen Franken vor. Zwei Jahre später verabschiedete er eine Angebots- und Immobilienstrategie für die Heime, in der explizit an beiden Standorten festgehalten wurde.
Vor einem Jahr folgte dann aber ein Kurswechsel. Der Stadtrat gab eine Machbarkeitsstudie in Auftrag. Diese sollte klären, ob die beiden Heime zusammengelegt oder weiterhin an zwei Standorten betrieben werden sollen.

