Legionellen in Wetzikon: Die Botschaft erreicht nicht alle
Funktioniert die Kommunikation?
Eine Umfrage zeigt: Viele Wetziker kennen zwar die empfohlenen Vorsichtsmassnahmen. Wer jedoch ausserhalb der Stadt wohnt und nur in Wetzikon arbeitet, hat von der Erkrankung nur teilweise gehört.
Vor rund anderthalb Wochen haben die kantonalen Gesundheitsbehörden und die Stadt Wetzikon darüber informiert, dass seit Anfang 2025 in Wetzikon 25 Fälle von Legionellose registriert wurden. Dabei handelt es sich um eine Häufung. Die Betroffenen erkrankten an der sogenannten Legionärskrankheit, einer durch Legionellen verursachten Form der Lungenentzündung.
Ziel der Information durch das Amt für Gesundheit und die Stadt Wetzikon sei es, die Bevölkerung für Vorsichtsmassnahmen zu sensibilisieren und so weitere Erkrankungen zu verhindern, hiess es damals.
In der Wetziker Parlamentssitzung vom 29. Juni wurde der Stadtrat jedoch von Pia Ernst (EVP) kritisiert. Sie hielt ihm im Namen der Brücke-Fraktion vor, im Zusammenhang mit den vielen Legionellose-Fällen in Wetzikon nur mangelhaft informiert zu haben.

