Mitarbeitende erheben schwere Vorwürfe gegen Wetziker Stadtschreiberin
Abwertung, Ungleichbehandlung sowie die Weitergabe vertraulicher Informationen werden der Stadtschreiberin Melanie Imfeld vorgeworfen – sowohl von aktuellen als auch von ehemaligen Mitarbeitenden. Die Stadt bestreitet die Vorwürfe.
«Ich habe schon an vielen Orten gearbeitet, aber so etwas habe ich bisher noch nie erlebt», berichtet eine Mitarbeiterin der Stadt Wetzikon* gegenüber dieser Redaktion. «Wir wenden uns jetzt an die Medien, weil es so einfach nicht weitergehen kann.»
Mit «so» ist vor allem der Führungsstil von Stadtschreiberin Melanie Imfeld gemeint, die seit 2024 im Amt ist und unter dem offenbar zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Stadthaus leiden. Darauf deuten nicht nur die Aussagen der besagten Person, sondern auch solche von vier weiteren*, die ebenfalls alle für die Stadt Wetzikon arbeiten, hin. Zusätzlich sprach diese Redaktion mit zwei ehemaligen Mitarbeitern.
Mehrere Mitarbeiter berichten übereinstimmend
Die einzelnen Vorwürfe lassen sich von dieser Redaktion nicht unabhängig überprüfen. Die Schilderungen mehrerer aktueller und ehemaliger Mitarbeitender stimmen jedoch in wesentlichen Punkten überein. Immer wieder ist von Mikromanagement, Abwertung, Ungleichbehandlung und sogar der Weitergabe von vertraulichen, privaten Informationen die Rede.
