Gesellschaft

Leitungen, Parkplätze und Bäume

Baustelle beim Oberland Märt Wetzikon nimmt Fahrt auf

Rund um den Zentrumsplatz in Oberwetzikon laufen die Abbrucharbeiten für den neuen Oberland Märt. Gleichzeitig will die Stadt Bäume schützen und den Ort beleben.

Baustelle beim Oberland Märt Wetzikon nimmt Fahrt auf

Leitungen, Parkplätze und Bäume

Rund um den Zentrumsplatz in Oberwetzikon laufen die Abbrucharbeiten für den neuen Oberland Märt. Gleichzeitig will die Stadt Bäume schützen und den Ort beleben.

Stück für Stück verschwindet derzeit der markante Oberland Märt in Wetzikon. Die Bagger sind fleissig am Werk. Da, wo einst die Parkdecks in die Höhe wuchsen, klafft nun ein grosses Loch zwischen den Gebäuden. Verschwinden werden auch die Platanen bei der ehemaligen Zufahrt. Wegen Veränderungen am Gelände werden sie gefällt und später durch Linden und Ahorne ersetzt.

Beim Zentrumsplatz geht es mit der Baustelle ebenfalls vorwärts. Wie die Stadt mitteilt, erstellen die Stadtwerke im Bereich der Hirschwiesenstrasse die Werkleitungen für den Neubau. Die Arbeiten dauern bis Mitte Dezember. In dieser Zeit sind die Parkplätze beim Restaurant Krone nur eingeschränkt verfügbar.

In diesem Bereich stehen ebenfalls Bäume. Während die Tage der Platanen gezählt sind, können sie einem besseren Schicksal entgegenblicken. Die Stadt betont in der Mitteilung, wie wichtig es ihr ist, die bestehenden Bäume zu schützen. Deswegen hat sie eine externe Fachperson zur Beratung beigezogen.

Zudem wurde bei der Planung der Werkleitungen darauf geachtet, den künftigen Baumbestand so wenig wie möglich einzuschränken. Deswegen sollen die Leitungen beim Zentrumsplatz weitgehend unter jenen Flächen verlaufen, die mit Betonplatten bedeckt sind. So bleiben unterirdisch genug Räume für künftiges Wurzelwerk.

Trotz Baustelle lebendiger Ort

Die Stadt fokussiert sich aber nicht nur auf die Bäume, sondern auch auf die Menschen, die sich auf dem Platz bewegen. So soll er trotz Baustelle ein attraktiver und lebendiger Ort bleiben. Den Verantwortlichen schwebt vor, dass die verbleibenden Flächen während der ganzen Zeit «sinnvoll genutzt» werden können.

Um diese Idee zu realisieren, haben sie sich in einem ersten Schritt mit den ortsansässigen Vereinen in Verbindung gesetzt. Diese erhalten die Möglichkeit, auf dem Platz eigene Aktivitäten wie Aufführungen, Info-Veranstaltungen oder öffentliche Proben durchzuführen. Derzeit wartet die Stadt auf erste Zusagen.

Widerspiegeln soll sich die aktive Nutzung ausserdem in den Baustellenwänden. Jene rund um den Neubau des Oberland Märt gestaltet die Migros. Die Flächen im Bereich des Buswartehäuschens stellt die Stadt Wetzikon für kulturelle und informative Plakate zur Verfügung.

Weiter steht die Stadt im Austausch mit den Unternehmen, die an den Zentrumsplatz angrenzen und von der Baustelle betroffen sind. In einem ersten Schritt fand ein Runder Tisch mit den Gastronomiebetrieben statt. Die Gespräche werden während der ganzen Bauzeit fortgeführt, um frühzeitig auf Anliegen reagieren zu können.

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