Bevor die Bagger auffahren, heulen die Kettensägen
Oberland-Märt-Neubau
Dieser Tage startet der Neubau des Oberland Märt in Wetzikon. Wegen neuer Werkleitungen müssen die Bäume bei der alten Parkhauseinfahrt gefällt werden. Sie sollen später durch noch grössere ersetzt werden.
Der Oberland Märt schloss am Samstag vorerst seine Türen, worauf das Provisorium Färberwiese am Montag eröffnete. Es soll voraussichtlich vier Jahre in Betrieb bleiben – so lange, wie der Neubau des Oberland Märt dauert. Die Vorarbeiten dafür starten diese Woche mit der Sanierung von Werkleitungen und Kanalisation im Bereich der Pappelnstrasse.
Die Bagger sind schon aufgefahren, doch zuerst kommen die Kettensägen zum Zug. Denn die Bäume im Bereich, wo sich früher die Zufahrt zum Parkhaus befand, müssen gefällt werden. Aufgrund der «topografischen Situation» könnten die Bäume nicht erhalten bleiben, schreibt die Stadt Wetzikon auf ihrer Website. Die Fällung wurde im Rahmen der Baubewilligung genehmigt.
Bei den Bäumen handelt es sich um Platanen, die mit dem Neubau des Oberland Märt durch «mächtige» Linden und Ahorne ersetzt werden sollen. Diese sollen einst so hoch wie der neue Oberland Märt selbst werden.
