Wenn im Oberland der Wald brennt: Hinwiler Feuerwehr ist bereit
Für den Ernstfall gewappnet
Aufgrund des Klimawandels werden unsere Sommer vermehrt heisser und trockener. Waldbrände werden so zur immer grösseren Gefahr. Die Stützpunktfeuerwehr Hinwil ist aber vorbereitet.
«Europa brennt» – und für einmal war diese Aussage nicht rein politisch zu verstehen: Der Sommer 2026 hat gute Chancen als Waldbrandrekordjahr in die Geschichte einzugehen. Der August war seit Messbeginn sogar der heisseste Monat, mit einer globalen Durchschnittstemperatur von 16,96 Grad. Bis Ende Juli sind innerhalb der EU fast 500’000 Hektaren verbrannt. Das entspricht der Grösse von mehr als 700’000 Fussballfeldern. Spanien, Frankreich, Italien, die Türkei und sogar das für seinen Regen bekannte England waren stark betroffen. Die Schweiz hat das Glück, mit 75 Hektaren verbrannter Fläche heuer das Schlusslicht dieser traurigen Rangliste zu sein.
Den letzten grossen Waldbrand verzeichnete das Wallis oberhalb von Bitsch 2023. Mit dem Feuer im Ossolatal bei Domodossola rückte ein Brand, der sechsmal so gross war wie jener bei Bitsch, erneut gefährlich nahe an die Schweiz.
Szenarien wie dieses könnten mit dem Klimawandel künftig auch die Schweiz prägen. Die durch den Klimawandel bedingten Hitze- und Trockenperioden sind brandgefährlich. Deshalb bereiten sich nicht nur die topografisch stark gefährdeten Alpenregionen auf Waldbrände vor, sondern auch das Flachland. Etwa die Feuerwehr Hinwil.

