Steuerkraft: Oberländer Gemeinden hinken dem Rest des Kantons hinterher
Das Oberland in der Rangliste des Finanzausgleichs
Die meisten Oberländer Gemeinden fallen punkto Steuerkraft im kantonsweiten Vergleich ab und sind weiter auf Geld von reichen Kommunen angewiesen. Dübendorf ist die grosse Ausnahme.
Die Zürcher Gemeinden werden seit dem Corona-Jahr 2020 Jahr für Jahr finanzkräftiger, der guten Wirtschaftslage und den tiefen Arbeitslosenzahlen sei Dank. So stieg das Mittel der Steuerkraft pro Kopf – ohne die Stadt Zürich – seit 2020 um satte 708 Franken auf 4478 Franken im Jahr 2025.
Von solch hohen Zuwächsen nur träumen können die Finanzverantwortlichen der Oberländer Kommunen. Eine einzige aus der Region hat im Jahr 2025 den kantonalen Mittelwert übertroffen: Maur weist 5604 Franken pro Kopf aus. Das ist etwas weniger als noch im Jahr zuvor. Die reichste Gemeinde im Kanton Zürich ist neu Erlenbach. Dort lag im Jahr 2025 die Steuerkraft pro Einwohner bei sagenhaften 18'695 Franken. Das ist ziemlich genau das Zehnfache der ärmsten Schlucker. Und die sind wie schon seit einigen Jahren in Fischenthal zu finden.

