Variantenfächer für Oberlandautobahn auf vier Strecken eingedampft
Fragezeichen zum langen, tiefen Tunnel
Ende Jahr soll der Entscheid fallen, wie die Strassenlücke zwischen Uster und dem Betzholz geschlossen werden soll. Noch offen ist, ob ein Tunnel unter Seegräben hindurch machbar ist. Ein Viadukt im Aatal ist die Alternative.
Ist die Palette an möglichen Streckenführungen für die Lückenschliessung in der Oberlandautobahn bis Ende des Jahrs 2024 immer grösser geworden, ist sie seither wieder geschrumpft. «Zurzeit schauen wir noch vier Varianten genau an», meint Marco Knecht, Projektleiter Oberlandautobahn beim Bundesamt für Strassen (Astra), am Mittwoch vor den Mitgliedern des Vereins Zusammenschluss Oberlandstrasse.


Die grosse Unbekannte ist die Machbarkeit eines langen, tief im Fels unten gelegenen Tunnels, der vom heutigen Autobahnende in Uster zum Betzholzkreisel bei Hinwil führen würde. Der Abschnitt zwischen Wetzikon und dem Betzholz macht keine Probleme. Dort gibt es eine mächtige Felsschicht. Diese ist nach oben komplett dicht. «Es besteht nachweislich keinerlei Wechselwirkung mit den an der Oberfläche liegenden Mooren», betont Knecht.

