Gesellschaft

Auch in Pfäffikon steht jetzt ein Foodsharing-Kühlschrank

Die Kühlschränke von Madame Frigo stehen schon in vielen Gemeinden. Nun kann man auch in Pfäffikon überschüssige Lebensmittel weitergeben.

Auch in Pfäffikon steht jetzt ein Foodsharing-Kühlschrank

Madame Frigo

Die Kühlschränke von Madame Frigo stehen schon in vielen Gemeinden. Nun kann man auch in Pfäffikon überschüssige Lebensmittel weitergeben.

In der Schweiz gibt es bereits über 180 Kühlschränke von Madame Frigo – davon auch zahlreiche im Oberland. Sie stehen allen als Tauschplattform für Lebensmittel offen. Am Samstag, 27. Juni, kommt ein weiterer in Pfäffikon auf dem Areal des Alterszentrums Sophie Guyer hinzu.

Das Konzept ist einfach: Der Kühlschrank steht allen als Tauschplattform offen. Noch geniessbare Lebensmittel können abgegeben und ebenso mitgenommen werden. Erlaubt sind Obst, Gemüse, Brot sowie verschlossene Produkte, die höchstens das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht haben.

Nicht erlaubt sind laut einer Mitteilung der Initianten Fleisch, Fisch, Alkohol sowie bereits geöffnete oder gekochte Produkte.

Lokale Unterstützung

Hinter den Kühlschränken von Madame Frigo steht ein gemeinnütziger Verein. Das Angebot soll eine niederschwellige Möglichkeit bieten, Food-Waste zu reduzieren. Laut aktuellen Schätzungen landen pro Jahr schweizweit 2,8 Millionen Tonnen Lebensmittel im Abfall.

In der Region engagiert sich zudem der Verein Foodsharing Zürcher Oberland. Den Standort in Pfäffikon betreibt dieser zusammen mit Freiwilligen. Unterstützung erhielt das Projekt von zahlreichen Gönnern und Unternehmen aus der Region sowie der Gemeinde.

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