Wildbergs Mega-Turnfest weckt Open-Air-Gefühle
So waren die Regionalmeisterschaften
Shuttlebusse, Schlafsäcke und Siegerpartys: Wie ein kleines Dorf für ein Wochenende zum Mekka des Turnsports wurde.
Der Bahnhof in Turbenthal wirkt wie ausgestorben. Kurz scheint es am Sonntagmorgen ein wenig übertrieben, dass im Halbstundentakt zwei Gelenkbusse bereitstehen für den Shuttleservice ins benachbarte Wildberg, wo gerade die Regionalmeisterschaften Winterthur und Umgebung (RMS) ausgetragen werden.
Die beiden Chauffeure Karl Schlegel und Mehmeti Refki stehen vor ihren leeren Bussen und warten den nächsten Zug ab. Man wisse an diesen beiden Tagen nicht, wie viele Fahrgäste neben den angemeldeten Gruppen jeweils zustiegen. «Um auf Nummer sicher zu gehen, stehen deshalb durchgehend zwei Gelenkbusse parat», erklärt Schlegel. Die Fahrten selbst beschreibt er als sehr friedlich: «Turner sind immer gut drauf.»


