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Frühlingsfest ohne Zwischenfälle

Dübendorf im Messefieber – die besten Schnappschüsse

22’000 Besucher, volles Haus an zwei Konzertabenden – und glückliche Veranstalter: Das war die viertägige Dübi-Mäss.

Manchmal wird es ganz schön eng an der Dübi-Mäss.

Foto: Thomas Bacher

Dübendorf im Messefieber – die besten Schnappschüsse

Frühlingsfest ohne Zwischenfälle

22’000 Besucher, volles Haus an zwei Konzertabenden – und glückliche Veranstalter: Das war die viertägige Dübi-Mäss.

Die fröhliche Eröffnung

Eröffnungszeremonie mit mehreren Personen.

Die Eröffnung einer Messe scheint grossen Spass zu machen: Am frühen Donnerstagabend startete die Dübi-Mäss mit einem offiziellen Festakt und vielen geladenen Gästen. Im Bild der Dübendorfer Stadtpräsident André Ingold (mit Jackett) zusammen mit dem OK der Messe. Inoffiziellen Quellen zufolge soll es danach bis spät in die Nacht ziemlich fröhlich zu und her gegangen sein. Aber das ist natürlich nur ein Gerücht.


Ein Blick in die Vergangenheit

Blick auf einen Stand an einer Gewerbemesse.

Am Stand der Ortsgeschichtlichen Dokumentationsstelle Dübendorf können die Besucher einen Blick in die Vergangenheit ihrer Stadt werfen. Die Hobbyhistoriker sprangen ein, weil diesmal keine Gastregion an der Messe war. Das OK hatte mehrere infrage kommenden Orte und Städte angefragt, bekam aber nur Absagen; In den meisten Fällen war den Zuständigen der Aufwand zu gross. An der letzten Dübi-Mäss hatte sich die Gastregion Engadin Samnaun Val Müstair vorgestellt.


Ein bisschen London-ÖV in Dübendorf

Ein roter Doppeldeckerbus hält an der Strasse.

Wer sich schon bei der Anfahrt auf die Dübi-Mäss einstimmen will, nimmt den roten Doppeldeckerbus, der die Besucher auf einem Rundkurs zu den Sportanlagen Im Chreis chauffiert. Zu- und aussteigen kann man an insgesamt 19 Haltestellen. Die Fahrt lässt sich super mit einer Sightseeingtour durch Dübendorf verbinden, und das erst noch gratis.


Viel Luft zum Spielen

Kinder spielen in einem aufblasbaren Töggelikasten.

Letztes Mal gab es auf dem Aussenfeld einen kleinen Zoo – und ein Säulirennen als Highlight (das Siegerschweinchen hiess übrigens Citterio). Diesmal dominieren aufblasbare Spiel- und Sportgeräte, unter anderem dieser «Menschenkicker». Dabei sind die Spieler an Stangen fixiert und können sich nur seitwärts bewegen. Foulen unmöglich.


Ledergilet statt Uniform

Zwei Männer schieben ein altes Motorrad.

Einst war der frühere Polizeichef Oliver Schürch (rechts) am Stand der Stadtpolizei zu finden. Aber Schürch ist als leidenschaftlicher Biker eben auch langjähriges Mitglied des Love-Ride-Komitees – und wirbt deshalb an der Dübi-Mäss für den Anlass, der am Sonntag auf dem Flugplatz Dübendorf stattfindet. Anschiebehilfe für die Indian Chief mit Seitenwagen leistet hier OK-Vize Manfred Langbauer.


Party bis nach Mitternacht

Drei Musiker auf einer Bühne im bunten Scheinwerferlicht.

Wenn es dunkel wird, ist es in der Sporthalle Im Chreis Zeit für musikalische Unterhaltung. Am Freitag spielen die Partyhelden in Viererbesetzung einen durchaus partytauglichen Mix aus Schlagern, Evergreens, ein bisschen Rock ’n’ Roll und Gassenhauern aus der Neuzeit. Es dauert nicht lange, und die ersten Besucher stehen auf den Festbänken. Auch die Tanzfläche ist gut gefüllt. An der Country-Night am Samstag sorgt Marco Gottardi für ein volles Haus.


Mehr als 70 Aussteller

Blick von oben auf die Szenerie einer Gewerbemesse in einer Halle.

Blick in die Eishalle ohne Eis, wo sich ein Grossteil der Aussteller präsentiert. Insgesamt sind mehr als 70 Unternehmen, Dienstleister und Organisationen aus Dübendorf und Umgebung Teil der Dübi-Mäss.


Die Stimme der Dübi-Mäss

Eine Frau spricht in ein Mikrofon.

Die Stimme der Dübi-Mäss hat diesmal einen Basler Dialekt. Im richtigen Leben ist Nicole Schüpbach Masseurin der 1. Mannschaft des EHC Dübendorf. Weil die ursprüngliche Sprecherin ausfiel, ist sie spontan eingesprungen und weist vier Tage lang auf Vorführungen und Sponsoren hin – und fordert Falschparkierer auf, ihre Fahrzeuge woanders hinzustellen.


Der Messetreibstoff

Zwei Frauen posieren für ein Foto, im Vordergrund Chips und Weisswein.

Weisswein und Chips sind der Treibstoff der Dübi-Mäss. Kaum ein Stand, an dem der «Messe-Special» nicht angeboten wird. An diesem Stand eines Dübendorfer Immobiliendienstleisters gibt es zusätzlich noch ein Lächeln von Tanja Maurer (links) und Petra Burkhalter.


Spielerisch saugen

Ein Mann hantiert mit dem Sauger einer Kanalsäuberungsfirma.

Hier geht es darum, mit einem Industriesauger Bälle möglichst schnell von einem Becken ins andere zu transferieren. Das ist etwa so, als würde man mit einer Kettensäge Zwiebeln schneiden wollen. Die Übung fällt selbst den Profis nicht ganz leicht – und sorgt für ordentlich Gelächter von den Kollegen.


Die Tombola

Blick auf eine Flasche Wein und Tombolalose.

Keine Messe ohne Tombola. Dieses Jahr gibt es als Hauptpreise einen Mitsubishi, ein Fitness-Jahresabo oder einen edlen Gasgrill. Weil die Sponsorengelder nicht mehr so üppig fliessen wie auch schon, musste das OK mehrere tausend Franken einschiessen. Der Selbstversuch des Autors bringt mit 10 Franken Einsatz einen Wein für Fr. 9.50. Da kann man nicht meckern.


Der Chef ist glücklich

Ein Mann schaut in die Kamera, im Hintergrund die Szenerie einer Gewerbemesse.

Andy Halter ist der Präsident des Organisationskomitees. Nach vier Tagen Dübi-Mäss zieht er ein positives Fazit: 22’000 geschätzte Besucher (die genaue Zahl ist nicht eruierbar, weil der Eintritt gratis ist) und viele Komplimente von Ausstellern und Besuchern. «Das wäre ohne die unzähligen Stunden Arbeit des Organisationskomitees nicht möglich gewesen», sagt er. Das Wichtigste aber sei, dass es keinerlei Zwischenfälle gegeben habe.


Einmal drehen, bitte!

Ein Kind dreht an einem Glücksrad.

Kinder mit gut gefüllten Säcken und Taschen gehören zur Dübi-Mäss wie das Einhorn zu Dübendorf. Ein Hauptgrund für die Geschenkeflut: An gefühlt jedem dritten Stand gibt es ein Glücksrad.


Die Messe macht hungrig

Blick auf verschiedene Essensstände und essende Personen.

Die Dübi-Mäss ist auch ein kleines Streetfoodfestival. Im Eingangsbereich gibt es griechisches Essen, Momos, Raclette, Würste (logo!) und Süssigkeiten.


Wasser marsch!

Ein Mann lässt eine Drohne fliegen.

Drohnen sind immer cool. Hier zeigt Jonathan Stäheli, wie man mit einem Wasser spritzenden Mini-Hubschrauber Fenster und Fassaden putzt – und dabei auch noch unglaublich viel Spass hat.

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