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Die Dübi-Mäss war ein Frühlingsfäscht

Nach 2017 öffnete die Dübi-Mäss letzte Woche erstmals wieder ihre Tore. Das Interesse am lokalen Gewerbe und an vielseitiger Unterhaltung war gross – das Publikum erschien zahlreich und gut gelaunt.

Ein Höhepunkt der Messe war das Säulirennen. , Am Stand des lokalen Kabelnetzbetreibers war Geschicklichkeit gefragt., Dank Torwand, Glücksrad und einem perfekten Standort konnten sich diese Jungs nicht über mangelndes Interesse beschweren., Für die Messe wurde die Eishalle Im Chreis abgetaut. , Auch Vertreter der Politik waren vor Ort – hier die Gemeinderäte Cornelia Schwarz und Sandro Bertoluzzo., Die Polizei , Revierförster Markus Tanner in seinem Element., Mehr als 20'000 Besucher verzeichneten die Veranstalten., Spielmöglichkeiten auf der Ausstellungsfläche der Holzkorporation., Kuschelig: Stefan und Barbara Zollinger mit Alpaka Hayley., Das Team aus der Gastregion Engadin Samnaun Val Müstair. , Und natürlich konnte an den vielen Ständen auch eingekauft werden.

Urs Weisskopf

Die Dübi-Mäss war ein Frühlingsfäscht

Wer vom 28. April bis 1. Mai den Sportanlangen Im Chreis einen Besuch abstattete, erlebte eine Gewerbeschau, die auch den Namen Frühlingsfest verdiente. Neben den rund 80 Gewerbetreibenden, die auf rund 3000 Quadratmetern ihre Dienstleistungen und Produkte präsentierten, gab es jeden Tag ein vielseitiges Rahmenprogramm.

Stadtpräsident André Ingold sagte in seiner Eröffnungsansprache, dass die Dübi-Mäss auf kleinem Raum einen grossen Einblick in das bunte Leben in der Stadt ermögliche. Die Messe gebe auch Raum für das Gewerbe, den Austausch und die Geselligkeit. Ein besonderer Dank richtete der Stadtpräsident an das Organisationskomitee, das in den letzten Jahren im Hintergrund arbeitete, ohne zu wissen, ob die Pandemie die Durchführung der Messe zulassen würde.

Versteckte Kamera 

Die rund 80 Messestände waren vielseitig gestaltet. Augenfällig präsentierte Beat Rohner einen kunstvollen Gartenbau vor dem Eingang. Im Aussenzelt bewunderten die Besucher aktuelle Automodelle. Dass dort auch die Polizei ihren Stand hatte, war wohl nicht ganz zufällig. Ein Foto auf einem Polizei-Motorrad gefällig? Überraschung – die Kamera war unauffällig in einer Notrufsäule eingebaut. «Das ist aber ein Unikat und nicht etwa ein Prototyp», beschwichtigte ein Experte.

Vor dem Durchgang in die Halle verleiteten «Traumgewürze» zu einem kurzen Stopp. In der Halle zeigte das Gewerbe ein vielseitiges Angebot. Von der Polsterwerkstatt, der Schreinerei über verschiedene Dienstleistungen bis hin zum Alters- und Pflegeunternehmen Tertianum war für viele Lebenslagen etwas dabei. Gastrecht erhielt dieses Jahr die Region Engadin Samnaun Val Müstair.

Ein Säuli namens Citterio

Wenn Späckli, Miss Piggy und weitere Kolleginnen an den Start gingen, gab es kein Halten mehr. Weder für die Vierbeiner noch für die Lachmuskeln der zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer. Es handelte sich dabei um das Säulirennen. Das Säuli mit der Nummer 1, Citterio, war der absolute Lokalmatador an den Rennen. Mit sechs Siegen gelang ihm der Gesamtsieg. Sein Sponsor, OK-Präsident und Aussteller Andy Halter, freute sich «saumässig» über diesen Erfolg. Daneben konnten die Ponys, Walliser Schwarznasenschafe, Ziegen und Alpakas nur staunen. Einige Schritte weiter präsentierten Förster und Jäger den Wald sowie deren Bewohner in dreidimensionaler Ansicht.

Verschiedene Attraktionen und ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm sorgten während der Dübi-Mäss für willkommene Abwechslung. Sympathisch waren die Auftritte des Harmonika-Clubs und der Stadtmusik Dübendorf während der Preisverleihung des Dübi-Awards am Sonntag.

Begeistert zeigte sich am Schluss das Organisationskomitee über die geschätzten 22’000 Besucherinnen und Besucher.

(Urs Weisskopf )

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