So geht es mit den Bewohnern des Diakonenhauses Greifensee weiter
Gute Nachrichten trotz Schliessung
Die Schliessung des Diakonenhauses Greifensee kam für viele aus heiterem Himmel – und markiert das Ende einer traditionsreichen Institution. Doch neben dem Abschied gibt es auch erleichternde Nachrichten.
Die Meldung kam für viele überraschend: Im vergangenen Herbst teilte das Diakonenhaus Greifensee mit, dass es den Betrieb per Ende April einstellt. Die Institution bot zuletzt 28 Wohnplätze, 27 Tagesstrukturplätze und 7 Werkstattplätze für psychisch und/oder kognitiv beeinträchtigte Erwachsene.
Immerhin gibt es für sie gute Nachrichten. «Für alle Bewohnenden und Mitarbeitenden mit Beeinträchtigung konnten neue, passende Wohn- und Arbeitsplätze gefunden werden», sagt Geschäftsleiterin Franziska Romanin. Viele, nun ehemalige Bewohnende, hätten sich in den letzten Wochen beim Team des Diakonenhauses gemeldet, um zu berichten, wie es ihnen gehe. «Sie fühlen sich wohl an den Orten, die sie selber mit aussuchen konnten.»

