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Neue Leitungen und Anlagen

So plant Bauma die neue Wasserversorgung

Was historisch gewachsen ist, soll vereinfacht und modernisiert werden: Die Gemeinde Bauma will im Gebiet Wellenau – Boden – Lipperschwendi die Infrakstruktur erneuern.

Die Wasserversorgung in Bauma wird neu geplant und umstrukturiert. (Symbolbild)

Foto: Christian Merz

So plant Bauma die neue Wasserversorgung

Neue Leitungen und Anlagen

Was historisch gewachsen ist, soll vereinfacht und modernisiert werden: Die Gemeinde Bauma will im Gebiet Wellenau – Boden – Lipperschwendi die Infrakstruktur erneuern.

Die Gemeinde Bauma plant in den kommenden Jahren umfangreiche Anpassungen an der Wasserversorgung sowie begleitende Arbeiten an Strom- und Abwasserleitungen im Gebiet Wellenau – Boden – Lipperschwendi.

Im Zentrum steht die Modernisierung der historisch gewachsenen Wasserversorgungsstruktur. Diese entspreche teilweise nicht mehr den heutigen Anforderungen – insbesondere beim Löschschutz im Gebiet Wellenau. Deshalb sollen die bisherigen Versorgungszonen Lipperschwendi und Wellenau künftig zu einer gemeinsamen Zone zusammengelegt werden. Dies schreibt die Gemeinde in einer Medienmitteilung.

Dafür sind mehrere technische Anpassungen vorgesehen: Das alte Reservoir Wellenau soll zu einem Quellwasserpumpwerk umgebaut werden, das Stufenpumpwerk Tüfenbach erhält leistungsstärkere Pumpen, und das Pumpwerk Boden wird aufgehoben. Künftig soll im gesamten Versorgungsgebiet der höhere Betriebsdruck ab dem Reservoir Weid in Lipperschwendi zur Verfügung stehen.

Mit der Modernisierung werde auch die Nutzung der lokalen Wasserressourcen verbessert. Überschüssiges Quellwasser aus der Fassung Wellenau kann künftig in die Dorfzone geleitet werden, wodurch der Bezug von Grundwasser reduziert werden soll.

Baldiger Baustart

Die Bauarbeiten erfolgen in mehreren Etappen. Noch in diesem Jahr sind vor allem Leitungsbauten zwischen Wellenau und Lipperschwendi geplant. Im nächsten Jahr folgen die Anpassungen an den Anlagen sowie die endgültigen Zusammenschlüsse der Systeme.

Parallel dazu verlegen die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) im gleichen Abschnitt neue Leerrohranlagen. Damit wird langfristig die Voraussetzung geschaffen, bestehende Freileitungen abzubauen. Im Weiler Lipperschwendi wird zudem die öffentliche Beleuchtung ergänzt.

Auch bei der Abwasserentsorgung sind Veränderungen vorgesehen. Im Gebiet Allenwil sind derzeit noch Kleinkläranlagen in Betrieb. Künftig sollen diese aufgehoben werden: Neue Schmutzwasserleitungen von Allenwil bis ins Gebiet Schlössli ermöglichen es, das Abwasser in die öffentliche Kanalisation abzuleiten.

Ergänzend sind im Abschnitt Schwandelbach–Schlössli weitere Leitungsbauten sowie ein neues Schmutzwasserpumpwerk geplant. Das Abwasser wird anschliessend zur ehemaligen Kläranlage Lipperschwendi gefördert.

Während der Bauarbeiten rechnet die Gemeinde mit temporären Emissionen und Einschränkungen. Die Zufahrt zu den Liegenschaften soll jedoch grösstenteils gewährleistet bleiben. Auch die Kehrichtabfuhr sowie Einsätze von Blaulichtorganisationen sollen jederzeit möglich sein oder entsprechend organisiert werden.

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