Gesellschaft

Aus Sicherheitsgründen

Fünf Bäume beim alten Spital Rüti müssen gefällt werden

Aus Sicherheitsgründen wird ein erster Baum noch im März gefällt, die weiteren vier voraussichtlich im Herbst. Für alle Bäume pflanzt die Gemeinde neue Bäume.

Beim ehemaligen Spital Rüti müssen fünf Bäume gefällt werden. (Archiv)

Foto: Matthias Müller

Fünf Bäume beim alten Spital Rüti müssen gefällt werden

Aus Sicherheitsgründen

Aus Sicherheitsgründen wird ein erster Baum noch im März gefällt, die weiteren vier voraussichtlich im Herbst. Für alle Bäume pflanzt die Gemeinde Ersatz.

Fünf Bäume auf dem Areal des alten Spitals Rüti müssen gefällt werden – das gab die Gemeinde Rüti am Montag in einer Medienmitteilung bekannt. Die Gemeinde habe deren Zustand von einem Experten prüfen lassen, das Ergebnis sei eindeutig. Folgende Bäume sind betroffen:

Zwei Blutbuchen

«Die Blutbuche ist stark vom Brandkrustenpilz geschädigt, und sie ist ein Sicherheitsrisiko für Menschen und Verkehr», heisst es in der Medienmitteilung. Zudem eigne sich der Standort für diesen Baum nicht mehr. «Eine deutlich lichter werdende Baumkrone und kahler werdende Einzeläste waren weitere Zeichen dafür, dass es dem rund 20 Meter hohen Baum schlecht geht und er nicht mehr vital genug ist.»

Bei einer weiteren Blutbuche sei die obere Baumkrone augenfällig vergilbt. Der etwa 20 Meter hohe Altbaum befände sich in der angehenden Zerfallsphase. «Er leidet unter massiver Rindennekrose, also unter abgestorbener Rinde, wofür ein Bakterium verantwortlich ist.» Diese Infektion betreffe rund drei Viertel des Stammumfangs. Der Standort für diese wachstumsgeschädigte Rotbuche sei ebenfalls ungeeignet, so die Einschätzung des Baumexperten.

Zwei Abendländische Lebensbäume

Einer der zwei Abendländischen Lebensbäume befände sich in einer angehenden Zerfallsphase, wie der hinzugezogene Baumexperte ausführt. «Der zwölf Meter hohe Baum altert beschleunigt, es drohen abbrechende Äste.» Der zweite Baum der gleichen Baumfamilie weise abgestorbene Wipfelsektoren wegen Nadelpilzbefall aus.

Eine Atlaszeder

Der Schlauchpilz habe die 20 Meter hohe Atlaszeder befallen. Die gesamte Baumkrone sei sehr unbeständig benadelt, der Nadelverlust ist über 70 Prozent grösser als bei einem gesunden Baum; zudem sei der Baum erheblich verlichtet. Die «Baumfitness» ist bei der Zeder «massivst geschwächt», eine Wachstumsregeneration sei deshalb nicht mehr möglich.

Die Fällungen beginnen mit einem ersten Baum, der ein Sicherheitsrisiko darstellt, in der Woche ab 16. März. Aus Rücksicht auf brütende Vögel und weil kein grosses Sicherheitsrisiko besteht, werden die anderen Bäume voraussichtlich erst im Herbst gefällt. An ihrer Stelle nimmt die Gemeinde Ersatzpflanzungen vor.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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