Stadtrat Uster erhebt Einsprache gegen geplante Südstarts
Die bei Bise geplanten Südstarts betreffen das Gebiet im Raum Uster direkt. Die Bevölkerung müsste mit deutlich mehr Fluglärm rechnen. Nun wehrt sich der Stadtrat mit einer Einsprache und motiviert die Bevölkerung, es ihm gleichzutun.
Am 19. Januar legte das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) die Unterlagen zum revidierten Betriebsreglement 2014/2017 öffentlich auf. In der Region machte eine Nachricht schnell die Runde: Der Flughafen Zürich beantragt ein neues Bisenkonzept mit geplanten Südstarts, was bedeutet, dass künftig in Richtung Uster gestartet würde.
Schon vor rund einer Woche äusserten sich das Fluglärmforum Süd, die Region Ost und der Verein Flugschneise Süd – Nein (VFSN) äusserst kritisch gegenüber den Plänen. So liess der VFSN verlauten: «Es darf nicht sein, dass ein grosser Teil der Bevölkerung des Kantons Zürich diesem Sicherheitsrisiko sowie dem zusätzlichen Lärm ausgesetzt wird.»
Stadtrat Uster prescht vor
Im Raum Uster, der von den neuen Flugstarts lärmtechnisch doch stark betroffen wäre, macht sich Unmut breit – die Hälfte der Flüge würde bei Bisenlage über das Siedlungsgebiet führen. «Der Stadtrat Uster hat beschlossen, Einsprache gegen das revidierte Betriebsreglement zu erheben», heisst es am 27. Januar aus dem Stadthaus.

