SBB haben neue Pläne für Bahnhofgebäude in Rikon
Bahnhof an der Tösstallinie
Schon seit mehr als einem Jahrzehnt ist der SBB-Schalter in Rikon stillgelegt. Jetzt soll ins alte Bahnhofgebäude wieder Leben einkehren. Was die Bahn vorhat.
Am Bahnhof Rikon, wie auch an allen anderen Bahnhöfen im Tösstal, werden schon seit 2012 keine Fahrplanauskünfte mehr erteilt. Und auch Billette muss man seither über das Smartphone oder am Automaten kaufen. Trotz der zentralen Lage und der Nähe zu Pendlerinnen und Pendlern wurde das Gebäude bisher nicht von einem Geschäft genutzt. Das soll sich nun aber ändern. Das Aufnahmegebäude ist eingerüstet.
Ursprünglich beherbergte das 1875 erbaute Haus einen Wartesaal, ein Stationsbüro samt Schalter und einen Güterschuppen. Seit der Stilllegung des Bahnschalters dienten die Räume im Erdgeschoss als Lagerräume, die Wohnung war vermietet.
«Da die Räumlichkeiten in sanierungsbedürftigem Zustand waren, wurden sie nicht weitervermietet», erklärt SBB-Sprecherin Carmen Hefti auf Anfrage. Die Bundesbahnen planen nun eine «umfassende Innensanierung, um das Gebäude wieder einer langfristigen Nutzung zuzuführen». Davon nicht betroffen ist der daneben liegende Güterschuppen.

