Ein Projekt mit Weitsicht: Modern wohnen im historischen Stedtli Grüningen
Die Heimatschutzgesellschaft Grüningen baut aktuell zwei historische Gebäude, das Gerichts- und das Mangihaus, im Stedtli um. Mit dem Ziel eines modernen, gemeinschaftlichen Wohnkonzepts.
Wohnraum ist knapp und teuer – ein Problem, das auch im Oberland angekommen ist. «Es muss neue Formen des Zusammenlebens geben, um dem entgegenzuwirken», sagt Walter Pfister, Präsident der Heimatschutzgesellschaft (HSG) Grüningen.
Als sich der langjährige Mieter des geschichtsträchtigen Hauses an der Stedtligass entschied, umzuziehen, eröffnete sich für die HSG eine Möglichkeit dafür. «Wir mussten die Gebäude und Räume ganz neu denken – und da machte es Sinn, auf aktuelle Engpässe einzugehen und neue Ideen einzubringen.»
In Zukunft soll im ehemaligen Gerichts- und im angrenzenden Mangihaus nicht mehr nur eine Partei leben. Vielmehr will die HSG im historischen Grüninger Stedtli ein Leuchtturmprojekt realisieren. Neben einem für die Öffentlichkeit zugänglichen Gemeinschaftsraum entstehen in den beiden Gebäuden aktuell sieben einzeln bewohnbare Zimmer mit geteilten Bädern, eine riesige Gemeinschaftsküche sowie ein herrschaftlicher Gemeinschaftssaal.
