Jetzt explodieren die Mieten auch im Oberland
Wohnungsnot
Ist Wohnen Luxus? In den letzten zwölf Monaten ist Mieten massiv teurer geworden. In Dübendorf stiegen die Mieten um 7,2 Prozent, in Wetzikon gar um mehr als 12 Prozent.
Plus 5,2 Prozent in Uster, plus 5,8 Prozent in Illnau-Effretikon, plus 7,2 Prozent in Dübendorf, plus 12,3 Prozent in Wetzikon. Diese Zahlen stehen für die Preissteigerungen bei den Wohnungsmieten im Vergleich von 2023 zu 2024.
Erhoben hat sie der Immobiliendienstleister IAZI anhand von Angaben von grossen institutionellen Vermietern. Das sind Anlagestiftungen, Immobiliengesellschaften und Pensionskassen. Insgesamt 7400 Liegenschaften mit rund 200’000 Mietwohnungen in der ganzen Schweiz hat IAZI für den «Swiss Property Benchmark 2024» analysiert.
In der Lesart dieser Profis lesen sich die Resultate dann so: «Nach dem zinsbedingten Rückgang im Vorjahr haben sich die Schweizer Immobilienanlagen im Jahr 2024 wieder erholt. Besonders Wohnimmobilien profitieren von einer hohen Nachfrage und verzeichnen eine sichtbare Wertsteigerung.» Knapp übersetzt: Mieten wird teurer.
