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Erfolgreiche Übernahme: DVZO besitzt jetzt zwei alte SBB-Dieselloks

Jetzt ist es offiziell. Der Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland konnte die beiden alten Dieselloks «Emma» und «Sara» von den SBB kaufen.

Mitte Mai wurden die beiden SBB-Dieselloks «Emma» und «Sara» zum ersten Mal im Bahnhof Bauma gesichtet. (Archiv)

Foto: Annabarbara Kiliani

Erfolgreiche Übernahme: DVZO besitzt jetzt zwei alte SBB-Dieselloks

Seit Mitte Mai stehen «Emma» und «Sara» im Bahnhof Bauma. Nun hat der Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland den Kauf der beiden SBB-Dieselloks vom Typ Em 3/3 bestätigt.

Aufatmen für die Eisenbahnfans: Die beiden grossen Dieselloks, die seit Frühling im Baumer Bahnhof stehen, haben dort ihre definitive Bleibe gefunden. Der Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland (DVZO) teilt auf seiner Website mit, dass der geplante Kauf geklappt hat. Möglich gemacht habe das ein erfolgreicher Spendenaufruf.

Somit gehen «Emma» und «Sara» – wie die Loks heissen – von den SBB in den Besitz des Vereins über und ergänzen dessen Fahrzeugpark. Sie sind die letzten beiden Maschinen vom Typ Em 3/3, die bei den Bundesbahnen als Rangierloks im Einsatz standen. Insgesamt waren es 42, hergestellt Anfang der Sechzigerjahre in der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) aus Winterthur. 41 gingen an die SBB, eine an die Sihltal-Zürich-Uetliberg-Bahn.

Fans spekulierten früh über die Übernahme

Die Ausserbetriebnahme von «Emma» Ende letzten Jahrs hatte in der Bähnler-Szene für Aufregung gesorgt. Vom «Ende einer Ära» war in der Facebook-Gruppe «Historische Schweizer Bahnen – SBB / BLS / RhB und andere» die Rede. Umso grösser dann die Freude, als das Gerücht einer möglichen Übernahme durch einen Verein die Runde machte.

Als in derselben Gruppe Fotos der Loks auftauchten mit dem Beschrieb «nach Bauma überführt», war für die Bähnler-Gemeinschaft der Fall klar: Sie gehen zum DVZO. Der Verein bestätigte damals zwar die Kaufabsicht, betonte aber, dass noch nicht alles unter Dach und Fach sei.

Man sieht eine Elektrolok, die zwei Dieselloks zieht.
«Emma» und «Sara» wurden am 12. Mai nach Bauma überführt. (Archiv)

Jetzt kann er seine Pläne für die Dieselloks publik machen. Auf der Website schreibt er, dass nach der Ankunft in Bauma einige Arbeitsstunden notwendig gewesen seien, um die Maschinen wieder in Betrieb zu bringen. Am 7. Juli war es dann so weit: Nach ersten Fahrversuchen im Depotareal duften «Sara» und «Emma» zum ersten Mal auf die DVZO-Strecke nach Hinwil.

Der Verein war zufrieden mit dem Ergebnis: «Beide erfüllten hierbei die Erwartungen.» Künftig sollen die Loks für den Rangierdienst im Heimatbahnhof und für Fahrten zwischen Bauma und Hinwil eingesetzt werden. Letzteres vor allem dann, wenn die Dampfloks wegen zu grosser Trockenheit nicht fahren dürfen oder kurzfristig ausfallen.

Bis sie für diese Aufgaben grünes Licht erhalten, stehen aber noch zwei Pendenzen an: ein paar Nacharbeiten und die Schulung der Lokführer.

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