Rüti soll ein neues Primarschulhaus für 30 Millionen erhalten
Stimmt die Rütner Bevölkerung im November für den Baukredit, startet die Realisierung auf dem Schulareal Ferrach bereits im nächsten Sommer.
Die Bevölkerung im Oberland wird weiterwachsen. So rechnet auch die Gemeinde Rüti mit einer Verdoppelung der Hortplätze bis im Jahr 2040. Die steigenden Schülerzahlen verlangen nach mehr Platz, und Rüti stösst an seine Kapazitätsgrenzen. Ein neues Schulhaus muss her.
Verschiedene Provisorien wie der Holzmodulbau auf dem Schulareal Ferrach konnten die Engpässe bislang überbrücken. In absehbarer Zeit ist aber eine langfristige Lösung notwendig. Dies schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung. So soll auf dem Ferrach-Areal ein Erweiterungsbau eines Primarschulhauses realisiert werden. Zudem wird die in die Jahre gekommene Turnhalle durch eine zeitgemässe Sporthalle ersetzt werden.
Kostenpunkt: 29,8 Millionen Franken. Bei beiden Neubauten sollen die Untergeschosse aus Beton und die sichtbaren Erd- und Obergeschosse aus vorfabrizierten Holzelementen bestehen. Ausserdem werde die Sporthalle auf den Längsseiten verglast. Eine Photovoltaikanlage auf den Dachflächen liefert Strom für den Eigenbedarf.
Zusätzlich soll durch das Projekt der Aussenraum des Schulareals ökologisch aufgewertet und so gestaltet werden, dass kreative und sinnvolle Pausenbeschäftigungen sowie der Unterricht im Freien und sportliche Aktivitäten möglich sind.
Über den Kredit von knapp 30 Millionen Franken werden die Rütner Stimmberechtigten am 30. November an der Urne entscheiden. Die Gemeinde plant überdies am 10. November einen Informationsanlass zum Projekt. Bei einem positiven Abstimmungsresultat und einem optimalen Projektverlauf erfolgt der Startschuss für den Bau noch im Sommer oder Herbst 2026. Der Bezug ist für den Start des Schuljahrs 2028/2029 vorgesehen.
