In Bauma haben Kickerinnen jetzt eine eigene Garderobe
«Bekenntnis zum Mädchenfussball»
Die Zeiten, in denen sich Fussballerinnen in der Küche spielfertig machen mussten, sind vorbei – seit Kurzem auch beim FC Bauma. Für dessen Präsidenten ist die neue Mädchengarderobe eine Herzensangelegenheit.
Fussballfan sein, in der Freizeit kicken und nachts vom Karriereweg der ganz grossen Stars träumen – all das ist längst kein reines Jungsthema mehr. Und überhaupt: Das in dem Jahr zu schreiben, wo mit der Europameisterschaft Top-Frauenfussball quasi vor der Haustür stattfindet, fühlt sich schon fast verboten an.
«Rund 20 Prozent der Mädchen beginnen mit dem Fussballspielen», sagt Werner Berger, Präsident des FC Bauma. Es sei gut möglich, dass daraus bald 30 Prozent würden. Hinzu kommt das Wachstum, das der Gemeinde blüht.
Und doch: In ländlichen Fussballklubs haben und hatten fussballverrückte Mädchen und Frauen oft das Nachsehen. Beim FC Bauma will man dieses Kapitel nun endgültig hinter sich lassen.
