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Kommunalwahlen 2026

Ex-Nationalrat kandidiert als GLP-Stadtrat in Uster

Die GLP will einen zweiten Sitz in der Exekutive erobern. Neben der bisherigen Stadträtin Beatrice Caviezel schickt die Partei Daniel Frei ins Rennen.

Die GLP kämpft für zwei Sitze im Ustermer Stadtrat: mit Beatrice Caviezel (bisher) und Daniel Frei (neu).

Foto: PD

Ex-Nationalrat kandidiert als GLP-Stadtrat in Uster

Kommunalwahlen 2026

Die GLP Uster will einen zweiten Sitz in der Exekutive erobern. Neben der bisherigen Stadträtin Beatrice Caviezel schicken die Grünliberalen Daniel Frei ins Rennen.

Die GLP Uster möchte für die Stadtratswahlen vom 12. April 2026 die Ustermer Exekutive aufmischen. Dazu nominiert sie Daniel Frei, der den zweiten Platz neben der bisherigen Stadträtin Beatrice Caviezel einnehmen soll. Das schreibt die Partei in einer Medienmitteilung. In der Stadtregierung wird ein Platz frei, weil Cla Famos (FDP) nach Ende der laufenden Amtszeit nicht mehr antreten wird.

Die FDP hingegen will ihren eigenen Sitz verteidigen und schickt den ehemaligen Ustermer Gemeinderat Richard Sägesser ins Rennen.

Der 46-jährige Daniel Frei war schon in diversen Ämtern aktiv und bringt politische Erfahrung mit. Der Politikwissenschafter sass ab 2018 im Nationalrat, damals allerdings noch für die SP. Schon ein Jahr später trat er jedoch der GLP bei. Der Grund für den Parteiwechsel war ein Konflikt innerhalb der SP. Freis Frau wechselte damals gleich mit. Sie ist derzeit Gemeinderätin im Ustermer Parlament.

Daniel Frei beim Zellweger-Areal
Daniel Frei hat schon einige Ämter bekleidet: Nun will er in den Ustermer Stadtrat.

Für den Fortschritt in der Stadt

Frei möchte sich für eine moderne Stadt einsetzen. «Uster steht vor der Entscheidung: Will es ein grosses Dorf oder ein urbanes Regionalzentrum sein?», sagt er.

Die GLP wolle mit ihrer Doppelkandidatur sicherstellen, dass es nicht zu einer stillen Wahl komme. Gemeinderat und GLP-Vorstandsmitglied Andreas Pauling betont, dass eine Demokratie von Auswahl und von Beteiligung lebe. «Würden wir keinen zweiten Kandidaten stellen, liefe die Wahl als reine Formsache ab, denn alle anderen Parteien nominieren meist nur ihre Bisherigen. Eine stille Wahl wäre keine echte Demokratie.»

Die bisherige Stadträtin Beatrice Caviezel ist seit 2022 Sicherheitsvorsteherin in Uster. Sie will ihr Amt behalten. Sie ist 54 Jahre alt und beruflich als Leiterin der Spitex Stäfa tätig.

Neben den Stadtratskandidaturen tritt die GLP auch für weitere Behörden an: Im Gemeinderat stellen sich die bisherigen Mitglieder Marco Kranner, Ursula Räuftlin, Andreas Pauling, Claudia Frei und Josua Graf wieder zur Wahl, ergänzt durch neue Kandidierende auf einer vollen Liste. Für die Primarschulpflege bewirbt sich Andreas Jossi erneut, für die Sozialbehörde Beatrice Ulmer. (eru)

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