Dürnten plant Verschärfung der Massnahmen gegen lautes Feuerwerk
Seit dem letzten Frühling gilt in Dürnten ein Verbot für lautes Feuerwerk. Wirkung zeigte es während des Jahreswechsels allerdings zu wenig. Jetzt reagiert die Gemeinde.
Knapp 20 Beschwerden zählte die Kantonspolizei Zürich in der Silvesternacht aus den Oberländer Gemeinden, die bereits ein Verbot von lautem Feuerwerk kennen. Geböllert wurde offenbar auch in Dürnten.
In der Neujahrsnacht wurden, entgegen dem seit 1. Mai 2025 geltenden Verbot betreffend Abbrennen von lärmendem Feuerwerk, an verschiedenen Orten in Dürnten Feuerwerksartikel abgebrannt, wie die Abteilung Schutz und Sicherheit mitteilt. Bei der Notrufzentrale der Kantonspolizei seien im Zeitraum vom 30. Dezember bis zum 2. Januar acht Meldungen aus der Bevölkerung eingegangen.
Im Vorfeld hatte die Gemeinde verschiedene Präventionsmassnahmen ergriffen. So wurden in Dürnten und Tann Plakate ausgehangen und die Ortseingänge mit Informationstafeln versehen. Weiter wurde auf Social Media sowie mit dem Versand eines Newsletters die Bevölkerung entsprechend orientiert. Doch die Prävention scheint im Gemeindegebiet Dürnten nicht alle beeindruckt zu haben.
Die Gemeinde kündigt deshalb an, weitere Massnahmen zu ergreifen. Es sei vorgesehen, an stark frequentierten Standorten zusätzliche Informationsplakate anzubringen. Ferner plane die Gemeinde, den Einsatz des Ordnungsdiensts auszuweiten, indem mehrere Patrouillen über einen längeren Zeitraum eingesetzt werden.
Hinweise aus der Bevölkerung
Solche Patrouillen waren – wie bereits am 1. August 2025 – bereits in der Silvesternacht in einzelnen Ortsteilen unterwegs. An mehreren Orten im Gemeindegebiet wurden diverse Personen auf das Verbot hingewiesen und aufgefordert, das Abbrennen des Feuerwerks umgehend einzustellen.
Letztlich sei die Gemeinde jedoch auch auf die Bevölkerung angewiesen. Die Gemeinde bittet deshalb darum, entsprechende Personen auf das Verbot hinzuweisen und Verstösse gegen das Feuerwerksverbot mit möglichst genauen Ortsangaben über den Notruf der Kantonspolizei zu melden.
Die Gemeinde werde die registrierten Ereignisse noch näher mit der Kantonspolizei evaluieren, um sich ein vollständiges Bild zur Silvesternacht zu machen.